Nur zu(m) ficken bin ich gut!

Als der Herr mit dem Finger auf die Menschen zeigte und Gaben verteilte, wurde mir sehr deutlich klar, dass ich weder Sänger, Instrumentenspieler, Koch, Autoschrauber, Großverdiener, Arschloch oder Serienkiller werden konnte.

Jedoch glänzte mein Antlitz bei Ficker, Tänzer, Schlauberger, Alphatier, Fotograf und Gentleman.

Ob die göttliche Selektion einen Einfluss auf die Länge meiner Partnerschaften hat, konnte ich nicht wissen, sehr wohl wußte ich, dass Ficker nicht die unbeliebteste Eigenschaft im späteren Leben sein dürfte und so kam es….

…natürlich nicht. Die Überlegung mal gutes Geld für Pornodrehs mitzunehmen wäre schon bei der Anbläserin gescheitert, da ich weder auf Voyeurismus, noch auf abspritzen vor laufenden Kameras stehe.

Sehr wohl wirkt sich dieser Habitus auf die weiblichen Pheromone aus, die in mir so einen schneidigen Piraten sehen, der seine Lady auf einem Arm tragend in die grüne Lagune entführt, stundenlang. Auch das ist ja für einen geübten Liebhaber keine Gunst, weil das Motto gilt, Ladies First.

Leider gilt dieses Motto auch, wenn sich aus dem, du bist der tollste Mann der Welt und dich möchte ich heiraten, wie bei einem Pennystock der Marktwert in Sekundenschnelle exponentiell reduziert.

Und dann schauste so bemitleidenswert degeneriert aus der Wäsche wie diese Gummifiguren, die man in der Brust eindrückt und wo dann die Augen aus den Augenhöhlen fast bist an die Nippel schießen, Mööp, Mööp…

Ich frage mich dann was macht das falsch, also was genau und komme nie zu einem Ergebnis welches sich auf „Kopfgrippe“ reimt. Ich bin in meiner Gänze ein Vertrauter witziger tiefsinniger gut fickender Geist, der alle Attribute einer zukünftigen 10 oder mehr jährigen Partnerschaft bietet, die sich jedoch in der Reminiszenz nach dem Aperitif verabschiedet.

Der Druck macht das Gift, hörte ich in der Chorus Line und ich frage mich immer welcher genau. In welchem Buch Mose steht geschrieben, sei so wie ich. Wer sich selbst dauernd unter Druck setzt etwas zu sein, was er nicht sein kann, ist weder Beziehungs- noch wirklich Lebensfähig. Sich auf Augenhöhe zu begegnen, ohne diesen Femma Wix, ist wohl das mindeste eines erwachsenen Miteinanders.

Doch gerade in der Selbstreflektion, wie mir Singleplattformen zeigten, fehlte es den Frauen zwischen Ende 20 bis Ende 40 gewaltig. Hier existiert kein Generationenproblem, hier herrscht die Gier nach Exzentrik und Likes, wie ein Hund der am Nachbarstisch bettelt.

Wer sich in diesem Moloch der Geschwätzigkeit verrennt, findet zuweilen nicht mehr heraus und bildet seine Vorstellung des perfekten Katalogmenschen aus einem Patchwork von A Promis, die jedoch auch ihre stinkenden Exkremente ins Keramikloch schütten.

So bleibt der Wunsch nach der einzigen, der ehrlichen, der tiefsinnigen hoch erotischen Liebe, die jedem Sturm trotzt und jedem Feind von außen und von innen, eine partnerschaftliche Blutsbrüderschaft bietet.

Sehr wohl bleibt die Wahrscheinlichkeit diese Person zu finden, eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen, wo beides unsichtbar ist und du blind voll ‚Liebe‘.

geehrt

Kopfgrippe

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