Euer Rechtsradikalismus kotzt mich an – Kopfgrippe in der Zeitung

Im Leben eines jeden Individuums, gibt es immer die gleichen self-fulfilling-prophecy’s:

Eine davon lautet im Konjunktivismus: “Egal wie sehr du dir vorstellen könntest, wie beschränkt dein Nebenmann sein möge, es gibt immer wieder eine noch größere Bedrohung die von ihm mit geistigem Migrationshintergrund ausgehen würde.“

Wenn du dabei noch selbst, abseits des Transhumanismus als simpler Homo sapiens sapiens funktionierst, könnte sich jedwede leise Briese des brisanten ThX 1155 oder Fahrenheit 451 oder Brazil ins Gegenteil verkehren.

Als Journalist bin ich nicht unbekannt auch durch diverse OnlineMagazine (Kultur,Freizeit, Interview..), Radioproduktionen, Freelance, Vernissagen, Fotokünstler, mit einer Vielzahl von Mitarbeitern. Mein bescheidenes Leben, mit verschiedenen Ethnien und der Heirat mit einer arabischen Frau, dem bereisen diverser Länder (Karibik, Brasilien, Malaysia, Thailand, Ägypten, Dubai, USA..) als Teil einer kosmopolitischen Wertegemeinschaft, die sich in meinem Fall auf den 10 Geboten aus dem alten Testament begründet, ist vielfältig und auch lehrreich. Grenzen im Kopf kenne ich selten.

Jedwede Form von kleingeistigem Schubladendenken sind mir durch andere bekannt, tragen jedoch keine pädagogische Erziehungsäule meines Lebens.

Meine beste Freundin lebt in New York und wenn wir uns über ihre Arbeit unterhalten, unter anderem Interviews mit Angelina Jolie oder Tom Cruise oder ich über meine Erfahrung mit Sebastian Koch, Perlinger, Donots oder einen Dialog mit Rita Süßmuth, VIP Partys, Tanz und Tennis Galas, Netwörking Medien Düsseldorf spreche, bleiben wir beide, trotz unserer großen beruflichen Erfolge wachsam und was am wichtigsten ist demütig und bodenständig, ein typischer Nüsser Jong und Mädchen.

Ein guter Kumpel von mir sagte zum Jahreswechsel in einer Ansprache an all seine Freunde. “Kopfgrippe ist der, der Dinge ausspricht, die andere noch nicht einmal zu ‚Denken‘ wagen“.

Ich bin mutig und zuweilen am Rande des eloquenten Geschmacks, jedoch, um eine Zivilisation auch von Duckmäusern zu erreichen, bedarf es neben Klugheit, Respekt auch Mut. Es bedarf den Spartaner in dir und mir. Dazu bin ich, seitdem ich 5 Jahre alt wurde bereit, da teilte ich mein Esspapier schon mit einem verschmutzten armen Jungen den ich nicht kannte und ihn von der Straße in mein Kinderzimmer einludt.

Meine Vita ist von einem geprägt, wie ihr, meine Freunde der Kopfgrippe täglich lest: im Zweifel links mit dem Kopf durch die Wand.

Jetzt ist mir durchaus bewußt, dass sich der ein oder andere fragen könnte, was will der heute von mir? und wann kommt der Wortwitz, die Sprachintifada, gibt es für diese Beichte auch eine Solution?

Gibt es, diese folgt jetzt:

Diese Land brennt, es brennt, da Judikative, Exekutive und Legislative überfordert scheinen. Gerichte werden mit hanebüchenen Zivilklagen überschwemmt, wo der Apfelbaum 2 Zentimeter über Nachbarsgärten wächst. Die Polizei wird in ihrer Truppenstärke seit Jahren durch Reduzierung von Geldern und oder Entlassungen in ihrer Präsenz kleiner. Politiker sind mit der Vielzahl an Flächenbränden innerhalb Deutschlands und der europäischen Union augenscheinlich überfordert.

Es wirkt wie der Versuch einen Brandherd zu stoppen, während der zu hohe Sauerstoffgehalt in der Luft, 3 neue entfacht.

In sozialen Netzwerken geht die Angst und Agression um. Wie häufig ich dies in den letzen 3 Wochen am eigenen Leib spüren durfte, macht sogar mir mitlerweile Angst. Und wenn ich mitterweile Angst bekomme, dann ist es schon eher nach 12 und wirkt, so leid es mir tut, “irre“parabel. Ich sehe seit 20 Jahren, auch aufgrund einiger Führungs- und Coachingseminare,  die Welt aus den Augen von Carnegie “Mache aus Zitronen, Zitronenlimonade“. Aber irgendwann, ist diese Botschaft nicht mehr nach außen transportierbar.

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Er hat Bürgerwehr gesagt:

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Vor über 2 Monaten, man schaue auf die Entwurfsabspeicherung, wollte ich einen Beitrag über eine Bürgerwehr schreiben. Es wäre wie immer eine Metapher Konversation geworden, die sich zynisch mit der Wut, jedoch auch mit der Begrifflichkeit auseinandergesetzt hätte.

Dabei wären die Ursprünge, auch von Schützenfesten beleuchtet worden und wie sich bestimmte Verhaltensmuster ‚Sankt Florian Prinzip“ auf ein Individuum auswirken. Verteidigung des eigenen Denkmuster mit paralleler Abwertung des Gegenübers, auch wenn er exakt das gleiche denkt addiert mit dem Hass auf Menschen anderweitiger Pigmentierung.

Was tat ich also stattdessen, ich sagte nur ein Wort:

„Bürgerwehr“

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Und das Teil ging steil viral und der Applaus war tosend. Die Meute, die die ganze Zeit auf ihren Mesias wartete, der sie auf den Tempelberg führen sollte, war gefunden.

24 Stunden beriet ich ich mich mit Familie und Freunden, Psychologen und Soziopädagogen über meine Handlungsstrategie und ob es ratsam ist, ein Interview zu geben. 30 Prozent sagten Nein, 60 Prozent sagten ja, der Rest war noch im „ist schwer Modus“. Das Interview sollte eigentlich zum Beitrag des Vortages und wurde dann doch (nachfassen) für Print und online separiert gedruckt, da ich mir sehr lange überlegte, wie der nächste Schritt wäre.

Vor dem Interview und danach durfte ich, als ehemaliger Fraktionsmitarbeiter der Linken, Linksmitglied, ehemals verheiratet mit einer muslimischen Frau, mehr südländische Freunde als Deutsche weltweit, Cosmopolit und Kämpfer für gleichberechtigte Gesetze erleben, wie dieses eine Wort eine Dynamik erlangte, mit deren Sogwirkung ich nicht im Ansatz rechnete.

Meine Absicht ist/war immer noch von friedvollem Dialog gekennzeichnet.  Jedoch bemerkte ich schnell, dass ich geistiges Fallobst anziehe, welches ich per se immer ablehnte. Die nämlich, die einfach muslimische Mitbürger warum auch immer hassen. Und es wurde mir zum ersten Mal bewußt, wieviel‘ rechtsradikale Gedankengänge in meiner Stadt, einer tollen Stadt, einer der ältesten Städte Deutschlands dessen Geschichte ich gerne Fremden als Fremdenführer preisgebe, gedacht werden. Dies schockiert und der Ton.

Und jeglicher Sachlichkeit und Vernunft, folgte Aktionismus, Justiziabler Duktus, Gift und Galle. Das einzige was also blieb, war dieses Wort, welches ich falsch wählte, im Kern gut gedacht, im Kern schlecht gemacht, auch ich bin ein Mensch.

Ich hatte gestern ein gutes Gespräch mit jemandem, der die Geschicke dieser Stadt in richtige Bahnen lenkt, er sagte mir „Testballon“. Ich sagte „Ja“.

Ich bin nicht für die Beschränktheit meiner Mitmenschen verantwortlich und dies in alle Richtungen. Ich, Kopfgrippe, bin Weltbürger und Pazifist. Eine Denkblockade aufzulösen ist nicht schwer, wenn man sich nicht mehr noch von altem Geist leiten läßt.

Zum Glück kenne ich jedoch genug NeusserInnen, besonders Unternehmer, die aus Zitronen, Zitronenlimonade pressen.

Zum Abschluss bleibt nur noch eins zu sagen:

Bleibt immer, ever, äver, äwer in der Liebe!

Love and Peace eure Kopfgrippe, nur ein Mensch unter derer Viele.

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