Ja, danke für nichts, Sugardaddy…

Lasst uns von Erziehung sprechen, lasst uns von Werten sprechen, lasst uns von Käseigeln sprechen.

Im Laufe eines oder zwei oder drei ganzen Leben, bleibt eines immer gewiss…das Kind bleibt das Kind oder das geplatzte Kondom, die Eltern bleiben die Eltern oder das Produkt zur Erzeugung.

Es ist zuweilen ein Glücksfall, auf welcher Seite der Lebenstoast landet und die eigene Zukunft kann auch bei den besten Selbstversorgungsressourcen, heiter bis woelkiesch werden.

Bis zum 3ten Lebensjahr entscheidet sich also, ob man aus tiefer Bedingungslosigkeit geliebt oder ob frau aus tiefer Bedingungslosigkeit gehasst wird.

Man selbst, ist diesem Egogewitter ausgesetzt wie ein Staubkkornrekorder innerhalb der Erdumlaufbahn. Und die nächsten ‚kevinistischen‘ Jahre, werden nihilistisch oder hedonistisch oder ein kleines Scheimpflugsches Gesetz vor den Zug aka Triangulation.

Mom, Daddy, Hitler, Ghandi oder Zombie. Alles ist möglich, jedes Los kann ein “The winner takes it all“…, jedes Los kann ein “The Looser standing small“ sein.

Gibt es also eine Lösung für schlechte Genetik und Wertvermittlung? – für fehlende Liebe und Anerkennung? – für globalen Hass und Abwertungseskalation?

Die Tage sprach ich auch aus beruflichen Gründen mit  vielen NüsserInnnen und dein Tenor war exakt fast immer gleich. Die Melange aus “früher war alles besser, “Angst“, “ich kann ja eh nix ändern“ und “gefühlt fehlender Handlungskompetenz.“

Platon sagte einst: ‚Das Unterliegen im Kampf mit sich selbst ist nichts anderes als Unwissenheit, wie die Herrschaft über sich selbst nichts anderes ist als Weisheit.‘

Wüßte ein jeder selbst, welch‘ mächtiges Schwert mit scharfer Klinge er führen könnte, so würde er nicht seine Kraft dafür verschwenden, ausreden für sein Leben zu kreieren.

Jedermann würde kein Stockholm Syndrom auf sich selbst kopieren und das eigene Geistesgefängnis aus der Metaebene betrachten.

Erfolg ist bei passender Genetik, Erziehung, Finanzierung leichter erreichbar; Erfolg ist jedoch auch außerhalb eines Fiatgeldkonzepts und liebestrunkenem Unterbau erreichbar.

Ein jeder kann Dinge aus der Imagination in einen festen Zustand kreieren, wenn er denn nur will. Und hier schließt sich immer wieder der Kreis zwischen der permafrostresistenten Vorstellung “i can“ und der Posttraumatik aus “i can’t“.

Ist also die Hürde der Unsicherheit und Begrenzung überwunden, kann jederfrau irgendeinen x-beliebigen Platz in einem Schachspiel einnehmen, ohne diese typische ‚German Angst‘.

Wer sich selbst Panzerglasscheiben vor die Fontanella zimmert, sollte sich alleine aus Zweckdienlichkeit nicht über eine gebrochene Nase echauffieren. Er sollte lieber aus dem Panzerglas eine Brücke auf die andere Seite bauen, von der ein oder zwei Elternteile “Looser“ schreien; -> gehäßig, dunkelgrün, kalt, schadenfroh und ihnen dann Aug‘ in Aug‘ den passenden Quittungsblog um die Ohren schlagen.

[Singular um Singular, Imperativ um Imperativ]

 

geehrt Kopfgrippe

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