Party Maus or Brillen Penis?

Ich wollte früher Jazz Tänzer werden, hauptberuflich. Tanzen ist für mich, außerhalb von “Bewegung führt in jedem Schlaffzimmer zum Erfolg“, meine Ausdrucksform auf’s Leben.

Mir völlig Schleierfahndunghaft, wie sich jemand konsequent gegen Bass oder Beat bewegt. Sehr wohl ist es ein Sport und führt zu spontaner Energieverbrennungsmechanik, wenn es mehr als 2voreinerzurückwipewechseltaktundeinszweidreivier wirkt.

Mein Mekka ist “Saturday Night Fever“, ein so großartiger Travolta Streifen, der meine komplette Vita streift. Beruflich schulicher Totalversager, zieht am Wochenende in die besten Tanzlokalitäten (bei mir in den 90ern in DUS waren’s Sam’s, Checker’s und Bhaggy) und lebt sein fehlendes Selbstwert durch pornöse Lendenbewegung aus. Und die Beknatterbegatterungsmachinerie des hormonell verseuchten X Chromosom’s, bestenfalls als XX homozygot, läuft Amok und verteilt feuchte Innenschenkel Haarreifen in Limal Bravostarschnitt Manie.

Und zumeist, versteht das Gegenüber nicht, was gerade refugees welcomed abgeht.

Feiner Dance, ist nichts weiter als der perfekte Einklang aus innen gefühlter und außen gelebter Welt. Du lässt los und folgst mit beiden Beinen dem Beat. Wohingegen auch auf dem Dancefloor ein weiterer Platzhirsch aufgefressen werden kann.

I’m just in Love with Cloud (Dance ART)

Cloud vs. Neguin the BC Ones

Wie jeder nach dem 2ten Tanzbattle erkennt, ist die Krone schon von Neguin an Cloud ‚Strife‘ vergeben. Dieser Minimalismus aus Körperhaltung (Ballet), Akrobatik (Break Dance) und Coolness mit extremst schnellen disharmonischen Schritten feiere ich so derb.

Genauso erging es meinem Gegenüber vor 6 Wochen. In einem kindlichen Anfall von “wollt ihr den Veggie Tanzhipster fallen sehen“, eskalierte ich neben ihm (sonnst dancte niemand mehr) auf der Tanzfläche. Mädels waren traurig mit dem schönen Leckerschen, die Biersauf Jungs feierten mich brütaly, weil ich mich selbst beim tanzen nicht ernst nehme noch Weiber beeindrucken will,simple I…

..and there i was wieder dieser eine Moment, 30 Jahre her…okay, danach brauchte er einen GraprefruitMango Smoothie Shoot und ich ein Sauerstoffzelt, aber zershreddert ist zershreddert…

Was möglich ist, wenn man seinen kompletten Körper wie eine Maschine kontrolliert, seht ihr an diesem unfassbar endgeilen EB Dance der Kollaboration Awards.

Wer versteht was dort passiert, intellektuell, energetisch, kontrolliert, versteht viel mehr als 360 Grad Mucke im Karton.

Irgendwann vor 10 Jahren hörte ich nach 750 CDs auf noch welche zu kaufen und ich hörte parallel es tanzen ‚auf‘. Erstens erlaubt es, den Umständen geschuldet, keine Tanzfläche meinen Sonderboni an Indivdualdistanz, zweitens ist die Ausdruckskraft im kindlichen Kräftemessen nicht mehr mein Ding, dafür habe ich zuhause eine Spiegelwand.

Sehr wohl zieht es mich ab und zu nach dort draußen, wo Gas und Teergeruch über Parfüm; Schmalzlocke über Undercut siegt; pur Schweiß über Camp David.

Insider= der StandSchritt ab 4:30 ist mein Klassiker, geht auch gut auf House, ohne Doc.

Was bleibt ist die Essenz des eigenen tanzbaren Ichs; die Liebe zu jeder Pore an Rhythmik und das abtauchen in diverse Klangteppiche.

Überlassen wir dem Laserlight Meister die Begründung was und vor allem wie, ‚Music is‘, seine Worte, meine feelings.

Bleibt tanz Bar.

John Miles, Mister Rebel, please, follo the pink rabbit:

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