Ränke Spiele (Prosa/Lyrik)

Wer hat die größten Legeeier, wer gockelt besser aus dem Turm?

Wer kämpft mit gleicher öder Leier, wer gönnt nich mal den kleinsten Wurm?

Es sind die Ränkespiele plusternd, es ist das Mittelmaß gewiss, es ist der Opferclown fürs Frassvolk, es ist ein Egotrippgeschiss.

Es ist das putzen und das schieben, das Beinchenstellen und der Teer. Es ist Geflügel für den Herrscher und Katzenjammer fürs Gescherr.

Es sind die Nägel ohne Hammer, es ist der Tritt ins Abendrot. Es ist die Sinflut und das Streben, nach mir ein langer öder Tod.

Ich gönne allen ihre Spielchen, betrachte sie von Nord nach Süd. Erfolg hat eine dunkle Gabe, bei Dauerterror wird sie müd.

Der Kick nach größerem Gestrunze ist keine Mär nur Teilzeitschick. Ich schau sanft dabei hinunter und trage aufrecht diesen Mantel, mit vielen Stellen die ich flick.

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