falsche Begnungen (Lyrik/Prosa)

Wenn große eitle fremde Gab‘, gepeinigt von dem alten Leid, in neuem Kleide prunkvoll starb‘, fürs bitt’re Leumundzeugnis.

Wenn auch zum Anstand und zum Trotze, das Wesen kalt und unbehaun, die größten Schurkenstaat‘ voll kotze, die richtigen Worte falsch verdauen.

Wenn dieser Schmerz voll tiefem Leid, herabreicht bis zum Brunnenboden, dann ist es wahrlich diese Zeit, wenn wir die alten Flächen roden.

Mit Axt und Säge Bäume fällen und Feuer langsam brenzlich legen und diese Glut mit Argusaug’n, dann flammend bis zur Quelle hegen.

Und ohne Blick was dort auch war, im steten wissen Ganzen, dass es niemals die Wahrheit war, nur Luftbrückpomeranzen.

 

2 Gedanken zu “falsche Begnungen (Lyrik/Prosa)

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