Über Lei(u)chtürme (Prosa/Lyrik)

Sie sind der stete Wegbegleiter, auf einem Weg zum Meer, sie hüten sich vor zuviel Nähe, ihr Platz ist meistens leer.

Sie hinterfragen keine Sagen und zweifeln ihre Lage an, sie stehen dort droben festgemauert  und streben nicht nach ew’gem Bann.

Sie bleiben auch im größten Sturm, der Lichtblick für die vielen Schiffe, sie glühen stets mit gleichem Strom, egal wie spitz die harten Riffe.

Sie haben Richtung die mir fehlt und wissen über alle Zeiten, was sie nicht brauchen, sie nicht quält und streben nicht nach Weiten.

Sie werden meist zuerst gesehen, wenn man sie stetig füllt, wenn sie jedoch alleine stehen, bleibt die Gefahr auf ein Versehen und Schutz wird mit dem Wind verwehn und nichts mehr glaubhaft gilt.

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