sie zerren und reißen an dir

Sie suchen finden schöne Stücke, sammeln, horten, blindlings Teile die Sie selbst nicht sind und dessen Lücken.

Sie reißen an dir, nagen, fressgebaren jagen alles was das Ich ausmacht, suchen leichte Beute, morgen oder heute.

Sie klettern jammern jahrelang in Teilen deiner Eingeweiden und kleben, verkleben fremdes Glück im eignen Leiden.

Du schüttelst, rüttelst sie von Dir im Mitleid, weil sie gar nicht anders können, als Selbstsucht Mitgefühl zu nennen.

Sie werden gehen, wenn du die leichte schwere eines Armes bräuchtest, der dich umgarnt und hielte und keinen der dir einen stiehlte.

Gib vor es ist schon jetzt, wenn du dich wiedermal verschätzt, dann sind sie Liebestrunken für ihr nächstes Opfer, welches sich in ihre Spinnenfängen netzt.

Du musst da viele Gräben graben und Seen mit Wasserläufen laben. Du musst da Stacheldraht drumzäunen und Knoblauch hängen über Bäumen.

Du solltest leere Phrasen meiden, Löcher sorgsam dafür sprengen nicht nur für jedes kleine Stück des Schmerzes, sondern für alle Mengen.

 

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