Wo wir doch nur einen bräuchten…

Das Leben führt uns auf weite große Autobahnen, mit bunten Plakaten und verheissungsvollen Ausfahrten. Doch wir haben ein Ziel vor Augen, solange wir im Wagen sitzen.

Vorbei an Rapsfeldern, Flüssen, Bergen, Brücken, Tälern, folgen wir der Spur zum Ziel. Viele sind wie wir unterwegs, alle anders, doch alle auf diesen Straßen.

Außerhalb dieser klaren Vorstellung von Zielen, laufen wir uns teilzeitblind durch fehlende Wegweiser unseres inneren GPS.

Überall ist KARNEVAL, jeder überbietet sich mit verlockenden Angeboten. Keine Nieten, ganz viele Likes und Verlockungen. Es ist grell und laut und bunt und du überhörst das “hier“.

Das “hier ist dein Ziel“, es ist meist zu leise, weil schreien ist nicht seins. Es preist sich nicht an, es preist sich nicht aus. Es ist der oder die die wir bräuchten, aber der Lärm und die Menschenmengen verhindern, dass unser Bauch richtig tickt, weil alles so verlockend und verheissungsvoll erscheint.

Irgendwann sitzen wir weit weg vom “hier“, Akku lehr und verzerren uns nach diesem Gefühl und sind von der lauten grellen Leuchtreklame nicht satt, sondern hungriger als je zuvor.

 

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