Lasst sie doch gehn (Prosa,Lyrik)

Die alten Geister, Schuldenmeister.

Herzzerstörer, Hirnbetörer.

Die giftgen Wassertrassenlasser, Quellenfresser, Sauerstoffversorgungsesser.

Das alte Buch, die alten Schmerzen, die Last der zweisam dreisam Herzen.

Die ausgetrocknet Tränenfässer, die vollgefüllten Schmerzensmesser.

Gedanken stumpfsinniger Zeiten, hörig, gierig, leer bereiten.

Das Sogen an den schwachen Lenden, dass lechzen nach den bunten Wänden.

Das Crack der Hoffnung welches stillt, das Blut, dass keinen Schwur mehr gilt.

Es ist vorbei, es kommt nicht wieder, es frisst sich nicht mehr in die Glieder, es krabbelt nicht mehr in den Kopf. Es bleibt dein Nein. Es bleibt dein Standpunkt aller Ecken, es wird sich dann vor dir verstecken und hoff’n das Aug um Aug nicht gilt und du verzichtest auf dies Bild.

Dann Gift mit Giften zu bekämpfen und hole Phrasen zu ergänzen und Lug und Trug als Brücke bauen und wütend Pharisäer hauen und warten bis ers gleiche fühlt, nur deine Ruhe wird gestillt, wenn du es gehen lässt und schaust, was neues du aus altem baust.

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