Generation Assozial (Prosa/Lyrik)

Gott wie gehts mir auf den Senkel,

wenn die Rilkes UrUrEnkel keinen Satz mehr richtig bauen.

Gleichsam frierend Gülle fressen und sich an den Maden messen.

Sich im Genetiv vereinen, dann im Schwarz der Sprache weinen.

 

Ihr Talent auf Minus bilden, ihre Hosen Flügel kriegen.

Sie die letzte Kerze zünden, dann mit Wasser, Spucke Sünden.

Stolz die dümmsten Phrasen schwingen, übers nicht gelingen ringen.

 

Hirne sich im Bizeps wiegen, Schulden sich im Takt verbiegen.

Goethe, Mozartkugeln meuchelt und beim Krähen dreimal heuchelt.

Ranzig sie nach Dummheit riechen und durch Käselöcher kriechen.

 

Und sie alle fröhlich klatschen und ihr Hirn mit Fernsehn matschen.

Und nach 70 Erdenjahren, dann die Erd‘ von unt‘ bejahen.

Bleibt ein nichts in dieser Welt, von diesem Sauerstoffpamphlet, dass nun endlich auch mit Sinn, von diesem Ort für immer geht.

 

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.