Die 1000 Scheren (Prosa,Lyrik)

Sie fliegen unsichtbar und reißen Stücke

zerbeißen sich ganz unklarbar in jede Lücke, die 1000 Scheren.

 

Sie flüstern leise Säurekapseln verkapseln sich in Freundesfragen

zerfetzen kleine Seelenranken und ragen aus den tiefsten Lagen, die 1000 Scheren.

 

Sie portionieren Schmerzgerichte und fragmentieren Hassgedichte

veredeln Gold in Staub und Glück in Häuserlücken, die 1000 Scheren.

 

Sie nähren sich am Blut der Liebe und treiben es im Sandgetriebe

benetzen Blut mit feigen Tränenreigen und dolch’n Herz’n mit Wellenleid’n, die 1000 Scheren.

 

Sie waren mal ganz klein und glücklich, bevor sie and’re Scheren trafen, die ihre Scheren schärfer scharfen und ihre Lieb mit Hass beschlafen, ich mein beschliefen, bevor die Scheren „tötet“ riefen.

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