Kopfgrippe im Wunderland V

Ich liege, recke mich streckend unter Pinien. Ein paar W’es fliegen vorbei und umgarnen ein A. Der L ist laut und dröhnt flüsterleise zu beiden G’s.

Das rauschen des H breitet sich wie ein Klangteppich über die ganze Z, über die ganze Zeit.

Ich atme tief J’s. Sie klingen weich und sanft und heben mich vom B. Der Himmel zieht seine O’s und Ö’s und offenBart sonnenflares, welche wie ein Stroposkop meine L’s zum blinzeln bringen.

image

Es ist warm und anschmiegsam, wie S, wie S und wie W.

Die Sonne neigt sich zu R, während neben dem Strand ein T an mir geräuschlos vorbeiläuft. Die Zeit steht P und M und A und M.

Ich schließe die Augen und spüre über mir flügelschlagend ein X, was sich in ein C verwandelt, während es Schatten spendet, nur einen Moment lang, ein fis lang, stakkato.

Zirpende Q’s künden leichten U an, der Ä und ß mit sich bringt.

Es ist so still und ruhig, wie ein Leben in einer Hütte, alleine in V, alleine in mir.

Die Baudecke hebt und senkt sich; die N und M’s singen sinkend sanft zu Boden und drapieren ihre imposanten Flügel über das ganze Y.

Will nicht w, will nicht e will nicht g, bleiben…

Ein ? kommt näher und setzt sich neben mein !

 

?:?

!:!

?:??

!:!!

?:???

!:!!!

 

?:?!

!:ja

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.