unterm Apfelbäumchen: der Ökozombie, der Fleischfresser, der Schmerz

Die Bank gehört mir dachte ich, bevor sich graue CirrusTofuwolken mit LupinenStratus und TempehCumulus vermengten.

Sah am Himmel wie 230 Kalorien aus und das alles nur, weil seit ungefähr einer Stunde so’n veganer Ökozombie neben mir sitzt und 38mal pro Abbiß auf seinem Dinkelbrötchen rumkaut.

Schaue mir den veganen Kleiderhaken jetzt genauer an und komme zur Erkenntnis: meine Exen waren fetter. Also schlachten is‘ nich‘. Überlege, was ein gebrauchtes Bolzenschussgerät kostet. Gut, sie könnten auch umgezogen sein.

Sinniere….

Komisch, dass diese Ökozombies jedwede uniformierte trendige Klamotte ablehnen, jedoch in ihrer Garderobe untereinander, kaum voneinander unterscheidbar sind. Sich also bewusst vom Rest der Gesellschaft ausgrenzen wie jede andere Gruppierung die meint, ihre Einstellung wäre die absolute gottgegebene Offenbarung (Nichtraucher, Rockabillies, Antialkoholiker, Rocker, Anzugträger, Öko’s, Weltverbesserer, HipHoper, Religionsfanatiker…..).

Auffällig ist definitiv immer eine latente Aggression, die wahrscheinlich nur weggevögelt werden könnte, wobei…Vögel für Veganer…dumm gelaufen. Ist das jetzt schon zu provokant oder soll ich noch Tiernamen vergeben? Okay:

“MACH mir den Dinkelbürger, Mäusschen!“

Hoffentlich beschwert sich jetzt nicht der cVjK, der christliche Verein junger Kannibalen…(Mal sehen wie lange es dauert bis es klickt..)

Jeder besteht also darauf von Gott, der Genetik, Physik oder der Naturwissenschaft den Auftrag erhalten zu haben, seine schlauen Weisheiten entweder mit Sprache oder Kleidung auszudrücken. Dabei sind sie so engstirnig und unfrei, wie ein lobotomierter Hamster in einem Stacheldrahtrad. Ihr Kollektiv hat immer Recht. “Heil dir mein Führer“…sorry…aber so’n bisschen…..

“Hier, mein Name ist Gott und dies ist der Stempel ins Paradies“:

“3000 Dinkelbrötchen , 2122 Liter Sojamilch, 45.900  Bio Weizenkekse aus Freilandhaltung, nach oben“

Einem Rind zu tief in die Augen geschaut, “abwärts“

Ich mein, die Ökoterroristen fressen meinem Essen das Essen weg und wenn wir Kühe nicht schlachten, zerstören die mit ihrem ausgestoßenen Anal-Methan das komplette Ozonloch, also das Ozon, weil wenn die das Loch zerstören, dann ist es ja wieder ganz und kein Loch mehr..boah, der nervt, kriesch plak…das Gekaue von Zombie Gerrit geht mir so auf die Nüsse.

Überlege, ob Veganer Nüsse essen dürfen, denke dabei wieder an den cVjK (korrigierte Fassung: ob Veganer, Nüsse essen dürfen….) und ob sie sich der Tatsache bewusst sind, wenn sie welche essen oder halt Ihre, dass irgendwo auf der Welt gerade ein A- oder B-Hörnchen stirbt.

Alleine, verlassen und einsam.

Dabei fällt mir auf, wieso ich gleich 3 Synonyme für Einzelgänger in einen Satz baue und ob es überhaupt jemandem auffiel. Der dann sagen könnte, dass verlassen nicht einsam bedeutet. Und einen Satz bildet wie zum Beispiel. “Beim Gruppensex hat uns Zombie Gerrit vor einer Stunde eingesamt (Ja, ich weiß…) verlassen, weil er noch Veganer Nüsse kaufen wollte.“………so viele Bilder…..

Schaue jetzt zu Gerrit, der schaut auf seine Vintage Sandaletten in Polyesterfelloptik. Möchte ihn gerne Fragen, aus welchem Material die sind. Stein, Schere oder Papier?

IMG_0027

Es war bei mir schon immer so, Vegetarier, Frutarier, Veganer, Arier, gehen mir alle auf den Sack. Dabei bin ich überhaupt nicht der Fleischtyp, eher so der hellhäutige Normane wie  aus “Vera, ein ganz spezieller Fall“, wenn Vera keine britische sondern eine skandinavische Produktion wäre.

Wenn dann bin ich eher der glitschige Sushi Fisch Typ und wenn ich welchen kaufe, frage ich die Fallfachverkaufsmanagerin selbstverständlich, ob er auch fachgerecht zu Tode gestreichelt wurde. Empfinde diese Todesart jetzt als äußerst angenehm. Suche direkt mal im Telefonbuch nach S wie Seniorenpuff, finde jedoch nur einen Sushihändler. Denke jetzt an Körperhygiene, Sushirolle, Altenpflege und keinen Penisneid.

Zu meinen Füßen setzt sich nun ein kleiner Spatz und ich muss ein bisschen weinen, schaue auf die helle Stelle an meinem Ringfinger, doppel schluchz. Erinnerungen sind das Gift alter schöner Tage…

Hätte ich vorher gewusst, dass das Lasern von Hakenkreuzen solche Narben hinterlässt. War natürlich kein Hakenkreuz, sondern eine monochrome Swastika im Retro Bollywood Look.

Zombie Gerrit isst fein weiter und verdaut. Holt jetzt plötzlich eine Dose Red Bull aus seinem Northland Parker, der für Temperaturen ab -34 Grad hergestellt wurde, bei 28 Grad Außentemperatur. Bin eher der lösungsorientierte Typ, der Parker dient wahrscheinlich als Kühlbox.

Schaue fassungslos auf die Dose und denke: Verpackungsmüll, Coffein, Zucker und irgendwelche chemischen Zusätze wie Uran oder so.

“Entschuldigung“, sage ich jetzt zu Gerrit. “Ja, bitte“, erwidert er. “Sind sie Vegetarier?“, frage ich und er schaut jetzt als ob ihm jemand das Dinkel-Krönchen richtete. “Nein, ich bin Veganer“, sagt er jetzt mit einer Mischung aus Arroganz&Arroganz.

“Dann wundert es mich sehr“, sagte ich jetzt wie ein Harvard Jurisprudenz Dozent, “dass Sie“, hole tief Luft um die Dramatik zu steigern…

“RoteBullenausWegwerfDosentrinken!!“, zeige jetzt auf meinen roten Hoodie. “Wie bitte?“, antwortet Gerrit.

Wollte er eigentlich antworten, konnte er nicht, weil der kleine Spatz augenscheinlich seine dürren graupeligen Zehen mit Regenwürmern oder Pommes Mayo verwechselte und da mal flott dran motiviert reinhakte.

Die Reste des Dinkeldings flogen aus der linken, die Dose roter Bulle aus der rechten Hand und Gerrit stand auf. Also er wollte aufstehen, aber als er sich über des Spatzes Heißhunger erschrak, schob ich ein paar Geröllsteinchen mit meinem rechten Fuß zwischen seine Zehen. Wollte ich, aber hätte ich wohl kaum in der kurzen Zeit geschafft.

Zuerst misstraute ich dem Verkäufer des Fachgeschäftes für robuste Handwerksschuhe. “Glauben sie mir, dass ist der Hummer unter den Arbeitsschuhen“, sagte er mit leuchtenden Augen: “Der planiert alles auf Lot“.

Fiel mir wieder ein, bevor ich auf Gerrits beängstigend geschwollene Zehen starrte und seine Sandaletten aus Schere, Stein oder Papier.

Stand auf; neben mir eine Häufchen-Elend-Mischung aus schluchzendem oralen Körnerweitwurf, früher ‚Gerrit, der Veganer‘ genannt. Sagte aus Höflichkeit zum Abschied “Brunnen“, als sich kleine Gewitterwolken über dem Park ausbreiteten und sich die Blutspur unter meiner Schuhsohle mit dem Rinnsal seiner Tränen vermengte.

 

 

 

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