Generation Heulboje oder Millenium Kids(Kolumne)

Man kann den Milleniumkids ja vieles vorwerfen, aber eines nicht, kluge Diversifikation.

Man feiert das Leben, ohne jemals in ihm gelebt, gelitten zu haben und ist immer so sensibel auf alles und jeden, ohne jemals Sensibilität außerhalb von Whatsapp gespürt zu haben.

Die Y-Kinder entfleuchen den Arbeitsprozessen, weil jegliche Herausforderung die nicht mit subtilem Spaß verbunden ist, weder gefarmt noch geletsplayed wird. Womöglich redundantes quengeln wie ne Steißgeburt im Lichtkanal.

Alle sind immer so sensibel und empfindsam, so ganz feinfühlig, bezogen auf ihre eigene Selbstinszenierung und nicht im Kontext eines zarten Hanf-Pflänzchens des Mitteinanders.

Die kleinen Schneeflocken weinen schnell und sind kaum leistungsfähig, wenn ein anderes edleres Tattoo ihre eigene Bedeutung hinterfragt, oder ein besserer Veganer, oder eine bessere Fritzcola, oder ein schönerer Rippenbruch, oder ein gleichgeschalteteres Genderfizierungswort.

Da fühlen sich die kleinen Pusteblumen sehr verletzt, wenn Pipi Langstrumpf vom Negerkönig spricht oder der Imbiss um die Ecke, Zigeuner als Pampenschnitzel serviert. Direkt ne Demo oder besser ne Crowdfound Kamapgne.

Dann drehen sie auf und präsentieren ihren dunkelpigmentierten Hautschmuck mit so weisen Sätzen wie „Abi 2015, fast“ oder „Ich war hier“ oder stecken  ihre gespaltenen Zunge durchs tellergroße Ohrläppchenloch. Be awesome.

Und der Mob der Reinhautblüter (Menschen ohne Körperverschmutzung) randaliert und will nicht in läppsche Ohrläppchenlöcher rein, geschweige denn mit ihnen in Verbindung gebracht werden, aber auch seine Daseinsberechtigung haben.

Und sie marodieren als Antagonisten „Gender mich nicht voll“, damit der Spaß der 4000 Geschlechter und ihrem Bodensatz wieder die Bedeutung erhält, die sie verdient, von Weichkäse im Weltall. Ist jedoch in der Summe genauso tragisch wie jede vergossene Träne ins Matcha Eis oder dem Mattete aus glücklichen freilaufenden Blättern.

Aber die Heulbojen aus 60 % Tofu, 20 % Antifa und 30 % Arbeitslosengeld 2, lassen sich nicht aufhalten und holen ihre Mitspieler mit ihren Playmobilboten selbst im Lande Maghreb ab und feiern solange schippernd übern Atlantik, bis den Fleischfressern die Nahrungskette ausgeht und Darwin seinen Tribut fordert.

Und in tausenden Jahren später wird man über Generation Y Chromosom folgendes sagen, oder eine laktosefreie Milch danach bennenen:

“I make you sexy“ prangte über ihren zerebralen Hirnlappen ihrer Köpfe, die nichts anderes am Tag taten, als unendliche Partys zu feiern, um das allerwichtigste in ihrem ganzen Leben in die weite weite Welt hinauszuschreien, was man reduziert auf ein Pronomen auch mal schreien darf:

ICH

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