Generation: der Internet Dschihadist (Kolumne, fast)

Ich habe gelernt, es dauerte über zehn Jahre, aber ich habe gelernt, die Schnauze zu halten, nur nicht in meinem Wohnzimmer.

Seitdem es für jeden Vollpfosten möglich ist, sich über diverse soziale Plattformen auszukotzen, kann nun auch der dümmste unter den Bauern anonym und asozial seine verbale katalysatorfreie Scheiße rausprügeln.

Menschen dumm wie ein Genickschuss versammeln sich und ziehen mit Feuerfackeln durch virtuelle Dörfer auf der Jagd nach dem nächsten Opfer. Dieses wird aber erst dann attackiert, wenn es durch öffentliche Instanzen, nannten sich früher Journalisten, zum Blattschuss freigegeben wurde. Nennen sich jetzt Henker mit Tastatur anstatt Beil.

Die Geier kreisen nunmehr nicht mehr über Autobahnunfälle und Leichenteile, sondern auch über Foren und betätigen sich ohne Abschluss, Intelligenz und Bildung als Exekutive, Judikative und Legislative.

Die eigene Degenerierung und Psychotik vor Augen geführt, werden sie nur noch wilder und spucken Gift und Galle, unter dem Deckmantel der demokratischen Redefreiheit.

Besucht man sie zuhause bei ihren Müttern, trifft man auf Mastschweine, Hungerhaken, Pikelfressen, die genügsam Freitags Muttis Suppe schlürfen und Samstags duschen lassen. Halbglatze und unsichtbar, stotternd und hilflos. Man möchte ihnen einen Knochen zum nagen reichen, wenn sie nicht schon vorher das Fleisch an unschuldigen Opfern im Datennetz verspeisten.

Einmal nur „Devil Rejects“ in Echtzeit, aber man darf ja nicht, weil sich dann der Rechtsstaat doch wieder einschaltet und dir, dem Retter der Linguistik, Höflichkeit und Nahrungskette die Fresse zutackert und auch hier, Täter vor Opferschutz gilt.

Die Spezialisten in jeder beruflichen Tätigkeit, die dem Mediziner erklären was er für ne Flachpfeife sei oder dem Trainer die Taktik erläutern. Der PR Abteilung sagen wie Marketing funzt und dem Journalisten erstmal beibringen, was der Genetiv vom Dativ ist. Auch wenn jeder ihrer Sätze Schwachsinn ist, halten sie sich für multipel begabt und sind von außen betrachtet nur multipel gestört.

Aber ich wollte mich doch nicht reinsteigern, weil ich’s ja eh nicht ändern kann. Dass ich von soviel ehrlosen Einzellern umgeben bin, die ihr noch so kleines Fähnchen immer nach dem minimalsten Winde drehen und darauf warten, dass wenigstens ein kleines Stück Aas noch übrig bleibt, dass sie dann wieder wildfremden Menschen vor die Hautür kotzen und dies dann auch noch als Tafelsilber verscheuern wollen.

Und wenn man denkt, die Spitze des Eisberges an Dummheit wäre erreicht, kommt eine nächste Generation Mischgwebe, die sich unverstanden in dieser bösen Welt fühlt und beweist, dass sich Intelligenz sogar in negativen Zahlen wiederfindet.

Da lob ich mir jemanden, denn ich mal vor längerer Zeit kennenlernte, der sitzt immer auf ner Parkbank und beobachtet die Welt und als sie ihm die auch noch pink anmalten.

Die Parkbank…also nicht die Welt, weil…geht ja nicht. Kannst ja nicht die Welt anmalen, wie albern. Die ist ja mehr blau als pink.

Also als sie ihm die Parkbank pink anmalten da sagte er nur:

Hab ich vergessen was der sagte, aufjedenfall sagte er sowas wie „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Zitronenlimonade draus“ und „das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, nur andersrum.“

Ein schlauer Kerl, was der wohl studierte?

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