Gilbert S. interviewt Kopfgrippe

Gilbert:  „Herr Kopfgrippe, hassen sie eigentlich Menschen?“

K. : „Nein, wie kommen sie darauf?“

Gilbert: „Ihre Texte sind ultraböse, gehäßig, boshaft und scheinen eine schwere Kindheit aufzuzeigen?“

K.: „Nein, meine Kindheit war behütet. Ich wollte zwar jeden Nachbarn mit meinem Duplokreuzschlitz das Hirn durchboren, aber ich kam nicht ran. Da wußte ich, groß werden kann auch Vorteile verschaffen.“

Gilbert: „Fanden ihre Eltern.., dies nicht irgendwie komisch?“

K.: „Keine Ahnung, die waren damals häufig in Goa und füllten mir nur den Kühlschrank.“

Gilbert: „Bitte was? Ihre Eltern waren in Indien? Wie alt waren sie?“

(K. reckt jetzt den Duplokreuzschlitz in die Luft)

Gilbert: „Das ist ja schrecklich. Wie hat dies ihr Leben geprägt?“

K.: „Wenn ich jemanden kennenlerne, der 2 Wochen nach Goa möchte, bekomme ich Hitze, Verlustangst und fülle meinen Kühlschrank.“

Gilbert: „Das verstehe ich. Aber wechseln wir das Thema. Wann merkten sie zum ersten Mal, dass sie Dinge beschreiben können, die sich von anderen Texten abheben?“

K.: „Nennen sie mir ein Beispiel?“

Gilbert: Zum Beispiel: „Aber dieses Bild das etwas sagt, jedoch etwas anderes meint, kann zu tragischen Antanzmissverständnissen führen, wenn das limbische Hirnsystem des Testosteronprotagonisten die Größe eines T-Rex besitzt und ihnen keiner sagte, dass die Ankunft in Schland nicht automtisch eine Fickflatrate beinhaltet. Da hilft auch keine Kinderzeichnung. Wenn der Speichel schon vom Mund in ein Glückströpfchen mutierte, wird selten rechtzeitig rausgezogen.“

K.: „Automatisch“… ist falsch geschrieben, ich brauche endlich einen Korrektor, haben sie Zeit?““

Gilbert: „Ich kenne den Trick der Ablenkung. Es geht nicht um mich, sondern um sie!“

K.: „Ist „automatisch“ falsch geschrieben oder nicht?“

Gilbert:“Ja is, aber dies ist nicht Gegenstand des Interviews.“

K.: „Da fängt schon das Problem an, wenn man nicht mehr so antworten darf, wie es ein Dialog hergibt. Immer nur starre Antworten, die interessiert doch keine Sau: Herr Kopfgrippe, sind sie reich, berühmt und ficken die schönsten Weiber? Natürlich, aber wenn interessierts? Hier meine Panerai, dort mein Murcielago, das ist Fabien und Chanel und die in der Ecke die ihren Mantel festhält Claudine.“

Gilbert: „Ich bin beeindruckt“

K.: „Lügen sie nicht. Reichtum ist so langweilig wie eine Schädeldeckenöffnung bei Sandburgen. Ohhh, mal sehen was in der Sandburg drin ist…nicht möglich…fantastisch…in der Sandburg ist ja Sand…hahaha wie lustig…. „

Gilbert: „Okay, was wäre eine tolle Frage?“

K.: „Ich glaube ich hab noch Termine in Goa.“

Gilbert: Das ist keine Frage, sondern eine Feststellung.

K.: „Nein, ich wollte es ihnen nur erleichtern, was nicht funktionierte. Hier meine Frage: „Würde ihr Tochter jetzt nackt aus’em Badezimmer kommen, würden sie sie nach Goa begleiten?“

Gilbert: „Wie doch die Zeit rennt, danke für das Interview Herr K. Übrigens, darf ich kurz ihr Badezimmer benutzen?“

K.: „Geht doch!“

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