Der Rausschmiss ohne Tränen

In Zeiten, wo die virtuelle Realität über der Existenziellen thront, gibt es mehr Möglichkeiten ungeliebte Personen, persona non grata, des Ausgangs zu verweisen.

Dies hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, ich kann mein Weltbild, auch ist es noch so schräg in die Welt hinausposaunen ohne jegliche Angst vor Widerstand, weil ich der Administrator bin und unerwünschte Gäste blockiere.

Der Nachteil ist, wenn derjenige selbstschreibt und diese Erlebnisse teilt, dabei die Gegenseite beleuchtet und die wahren Absichten hinter den Interessen von Predigern in sozialen Netzwerken.

Jetzt ist es durchaus kein Hexenwerk, wenn Personen Facebookgruppen oder Seiten gründen, um in der eigenen Ursuppe zu schwimmen und jedwede berechtigte Kritik auszugrenzen. Eine Autokratie aus dem Lehrbuch für Despoten.

Wenn Personen z.b. von Antisemitismus plaudern und selbst Antisemiten sind oder schlimmer, wenn sie keine Antworten auf höfliche kluge Fragen besitzen und diesen Fragesteller hilflos blockieren, dann kann man sich schon mal mit deren Gesinnung und ihrer Intention beschäftigen

Dies jedoch passiert mir, sehr sehr selten. Ich bin höflich aber klar. Setze mich auseinander und scheue keinen Dialog. Respektiere andere Sichtweisen.

Das mir dies, wurde blockiert, auch noch auf einer Israelisch Deutschen Seite der Freundschaft, die massiv gegen Palästinser hetzt, passierte, nur weil ich höflich geschichtliche Dinge nachfragte, da ich die Absicht und die Geschichte Israels und des Zionismus gut kenne, war mir neu.

Auch wurde der komplette Gesprächsast gelöscht, weil ja Gefahr bestünde, meine Denke könnte, eventuell eine Gefahr für das wohlwollen in der Hetze gegen Araber/Palästinenser sein? Der Eingang zum Kaninchebau der anderen Medaillenseite!

Auch als mir jemand passiv aggressiv entgegentrat und protestierende Palästinenser als keine Menschen bezeichnete, blieb ich höflich, mit einer Prise Ironie, aber sachlich und verurteilte nicht, hinterfragte jedoch.

Der Seitenbetreiber, nach eigener Aussage liebt das Judentum, Israel ohne Jude zu sein und erklärt sich augenscheinlich als Feind einer deutschen parlamentarischen Demokratie. Personen die seinen täglichen Sermon nicht lieben werden bestraft. Ein klarer Fall von fehlendem Verständnis von Freiheit und Gerechtigkeit, die er jedoch für sich und sein Israel in Anspruch nimmt. Ein Sonnenkönig?

Er meint es bestimmt gut, siehe Tom Cruise, John Travolta oder die Götter aller Weltreligionen, die einem für eine entgegengebrachte Leistung ewige Liebe und Jungfrauen versprechen.

Mein Rat an Euch, folgt weder einer Religion noch einem Propheten. Folgt nur eurem Bauchgefühl und rennt entweder aus den, oder in die Arme des Menschen der euren Bauch mit Liebe füllt und nicht mit Liebesentzug vergast.

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