Der Internet-Denunziant (Lyrik, Prosa, wasauchimmer)

Der Denunziant, eins zwei drei vier,

der ist der neue im Spalier.

Er ist die Sonne der Gezeiten,

er geizte nie mit Eitelkeiten.

Er sprach, eins zwei, eins zwei drei vier,

sehr häufig über andre hier.

Er tippte wilde Operetten.

und wollte nie auf Siege wetten.

Es zahlte gut zwei drei, drei vier,

der Staat für seine Dienste hier.

Denn unser kleiner Pharisäer,

verkaufte die Verwandschaft leer

Er tanzte, drei, drei vier und eins,

zumeist ums Feuer und schrie „MEINS“.

Und zappelte dann mit den Lenden

als ob die letzten Muskelenden.

Und wie beim Zauberlehrling, sieben,

vermehrten Denunziant‘n Trieben.

Und Tastatur’n als Fluggeschosse,

vertauschten Freiheit mit der Gosse.

Jetzt ist er glücklich, eins zwei drei,

er schaut auf seinen Alltagsbrei.

wie alle in den selben Formen,

sich räkeln in den selben Normen,

sich links fäkalisierend besuhl’n,

und auf die offnen Münder stuhl‘n,

und lachend in den Wahnsinn treiben,

und sich an fremden Körpern leiben,

vereint in EINEM Denkprozess,

nicht mal im kokettieren, kess,

und in die gleichen Ärsche rotzen,

und auf die selbe Schulter kotzen!

liebkuck…

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