An die ganzen Hobby Journalisten da draußen

Diskussionen scheinen ein probates Mittel zu sein, zwei unterschiedliche Meinungen auszudrücken, bestenfalls in einem der Sache gerechten Tonfall. Mit Respekt auf Augenhöhe, Achtung des Gegenübers, auch mal  Ergebnislos/Ergebnisoffen.

Könnte man unter dem Begriff „Erwachsen sein“ zusammenfassen.

Dieses System jedoch ist mittlerweile brüchiger als der berüchtigte Schweizer Käse; stinkt dabei unangenehmer als ein Harzer Roller. Und wie der Handkäs‘ mit Musik, vereinnahmt auch einer der Diskutanten immer sein Umfeld, seinen Diskussionspartner mit dem Geschrei eines marodierenden Kleingeistkindes, welches sich in der Süßigkeitenabteilung nicht beruhigen läßt, außer man kauft dem Blag den gewünschten Kram.

Denkt man noch ne Tupperdose mit Luftverdichtung könnte den Gestank aus dem Stinker extrahieren oder dem Hosenschiss des noch am Boden vom Teufel besessen schreienden Nachwuchses, erkennt man irgendwann: Knoblauch, silberne Kugel oder Weihwasser wären hier der bessere Tanzpartner.

Und sie labern mir nen Eisberg an die Backe, wie die Welt, das Universum, die Menschen sind oder zu sein haben und auch wenn sie jemanden nicht kennen, den man kennt, der einen kennt der einen einen kennt. Kennen sie immer Alle und Alles und sowieso die Wahrheit.

Eine Warheit, die immer Objektiv, immer War wahr, immer nur ihrem Weltbild entspricht und nicht anzweifelbar war ist.

Früher nannte man dies „Psychose“.

Ein geistig gestörter Zustand der davon ausgeht, dass die eigene Meinung eine gesetzmäßige Allgemeingültigkeit besitzt, so wie das Wort Gottes. Auffällig an diesen Probanden ist dieser unerschütterliche Glaube, dass sie die sprichwörtliche „Weisheit mit Löffeln gefressen haben“, wobei ich eher mutmaße, sie verwechselten schlicht Löffel mit Inhalt, der noch ungeöffnet im Kühlschrank neben dem Harzer Roller auf Benutzung wartet, wie die Löffel vor der Magensäure.

Finden wir nicht nur „einen“ dieser Psychotiker, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Massenhypnose, Massenhysterie oder Massenmanipulation oder Sekte.

 

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Und da komm ich ins Spiel. Als Journalist der schon viele Jahre auf dem alten Buckel hat, ist es mir in einem Dialog immer wichtig, das beide Kontrahenten hübsch bleiben. Das ist eine Ethik der Mann sich verschreibt. Die ich unterzeichnete bevor ich vor bald 20 Jahren meine Presseausweis erhielt und diesem Duktus unterwerfe ich mich fast immer, außer ich möchte Krawall und Remmidemmi.

Ein Blogger ist kein Journalist, jemand der Twitter, Facebook oder Insta nutzt ist kein Journalist. Man kann nicht einfach in den exklusiven Modeausstatter  spazieren und n Anzug stehlen oder das Abendkleid. Gut, kann man schon, aber es haftet immer etwas an beiden Beinkleidern, was sich….wartet…..ja….was fast immer nach Harzer Roller riecht und noch unangenehmer schmeckt.

Irgendwelche Stilblüten die, prüft man die Quelle, grundgütiger Quatsch sind, weil objektiv belegt. Jedoch ist diese Tatsache, wenn man sie nachgeprüft hat, kein Grund für diese Trolle kleinbeizugeben. Die können bei -26 Grad in Nowosibirsk vorm Käseladen nackig stehen, redeten aber immer noch von „des Kaisers neuen Kleidern“.

Wie handel ich also, wenn ich mit jemandem in einer Diskussion (Monolog) bin, dem es scheissegal ist, was ich zu sagen habe? Der sich in seinem extrahierten Harzerejakulat suhlt wie ein Schwein im Dreck und dabei glaubt, er bade in No.1 von Clive Christian?

Köpfen, die Worte, den Auftraggeber.

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