Coraline

„Einen Lapdance noch Süße“, johlte der besoffene Mittedreißiger und seine Kumpels intonierten. „Ausziehen, Ausziehen“. Coraline kotzte dieses armselige Verhalten an. Sollten sie haltne Wichsvorlage haben, aber ihr unchristliches Maul halten.

Gleich fahren sie wieder sturzbetrunken zu ihren Frauen und den Kindern, während ihr Geifer wieder zurück in ihren Schwanz floss. „Was für armselige Penner“, dachte sie vor der Tür, Schicht zu ende. Der Transformator der Leuchtreklame stotterte dieses sonore stottern eines gleich ausfallenden alten Buicks. Dort stand: „lapdance, heiße Muschis, Happy Hour ab 18 p.m.“. Bei „lapdance“ fehlte dass d, so dass es sich wie so n französischer Ausdruck für Kids anhörte. Wußte sie nich, sagte ihr mal ne Französin beim französisch.

„Drecksschuppen“, ihre Muschi jaulte. Sie jaulte immer und war auch immer feucht. Sie suchte was zum Ficken und ihr war egal ob Plastik, Holz oder Haut. Sie war gierig nach Schmerz, nach Lust.

Diese schwitzenden Uperclass Boys haben sie geil gemacht. Diese Geilheit die so unerträglich häßlich stinkt aber den härtesten Orgasmus verspricht den man sich wünscht. „Jetzt nen fetten langen Niggerprengel in meinem Arschloch“ sagte sie zu laut, als der weiße Policeofficer sie nach ihrem Ausweis fragte. Er schmunzelte, blieb aber bei „Ma’am, den Ausweis bitte?“, bitte.

 

Der Schwanz war klein aber flink und das Arschloch trotzdem so wund, wie 2 fleischgewordene Kettensägenblätter nach nem Säurebad. Einen bad Hairday Fick für keinen Ausweis. „Erbärmlich“.

Der Regen, stärker. Er umspülte die stehenden Autos, verschwand in dunklen Gullideckeln, Sie wollte nur ein verficktes Taxi, ihr Arschloch schmerzte, sie bekam aber kein Taxi, sie war Coraline. Coraline, die kein Taxi bekam. Coraline, die mit wundem Arschloch und der dunklen Zartbitter-Schokolade, als sie noch Sam hieß.

Der zitternde Wind peitschte die Regentropfen auf Coralines Gesicht, was sich nun wie heißer Wax anfühlte. Die Muschi jammerte ungelenk widersprüchlich vor triebhafter Geilheit und versprach volle Entsaftung.

Als Coraline, Ecke Marlowstreet stand, vernahm sie ein leises Stöhnen, ein wimmern. Sie kannte die Geräusche und liebte sie. Eine Melange aus Geilheit und Unterwürfigkeit, in einer schäbigen Ecke hinter Mülltonnen. Der Arsch brannte mehr, weil das Fotzenwasser jetzt das Rektum küsste was zur Folge hatte, dass sie noch nasser wurde.

Nix zusehen. Sam ging näher, noch näher, noch näher, noch näher. Kein Geräusch. Dumpf prasselten die Tropfen auf den neben ihr stehenden Wagen. Es war eine alte Drecksschleuder, der Motor noch warm, kein Buick.

Da war es wieder.

Jemand, ja, jemand sägte…Es war eindeutig zu hören. Es war eine Säge und ein scharren. Es wurde leiser, dann wieder lauter und immer schneller und schneller und schneller und schneller, stöhnend schneller und schneller und schneller und dann, knackte es. Coraline kam hart, zuckend, pulsierend, spritzte zur gleichen Zeit ab, als etwas dumpf auf die Motorhaube aufschlug und neben der linken vorderen Felge landete, Sally.

 

Ein Gedanke zu “Coraline

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