in Hamburch: auf den Spuren des Serienkillers Fritz Honka Teil 3

Was jetzt kommt ist war und nichts ist übertrieben.

Protagonisten wie folgt:

1. Tschechische Profin (Spekulation), die entweder Angelika oder Nora hieß. Beide Vornamen wurden genannt. Tolle Tänzerin an der Stange, hübsches Kleid, hübsches Mädel, wollte aber zumindest theoretisch fremdficken oder Appetit holen. Ermahnte mich streng, als ich erwähnte ihr Stecher hätte Recht. Handküsse.

Italiano Paule hatte was dagegen. Beide waren seit 10 Jahren ein Paar.

2. Ihr Stecher, Italiano Paule, Hamburger, Schreihals, lieber Kerl, Halbitaliener, Halbglatze.

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3. Das Es. Man konnte nich verifizieren ob es ein Es oder Sie war. Kommunikation über Handschläge, Angebot zum „Flauschig bleiben“, Angebot zum „Kartenspielen“, kein Angebot zu  „Beischlaf“.

Kommunikationsebene: „bleahh brbrbr hohuhakluhmuh hähöho“.

Wir kannten weder die Sprache noch ihren Heimatplaneten, wurde aber von Kerl zu Kerl wie Ware weitergereicht; war höchstwahrscheinlich alkoholisch um 9 Uhr schon zerschreddert. Handschlag wie n perfekter Handjob eines Ladyboys. Immer freundlich.

4. Der Buchhalter an der Jukebox. Drahtig, Stammkunde, Hemd, reagierte auf mein Kompliment der musikalischen Auswahl wie Fritz Honka für Männer. Dann „Danke“. Gab maßig Geld für massige Musik aus (AC-DC, Missy Eliot, Queen, Sting, Tina Turner, James Brown, Blackstreet, Wagershausen, Mark Morrison, Donna Summer…)

5. Das Thaifraumann. Lederkluft, hauteng. Wartete auf den Zug nach Nirgendwo. Still. Wirkte gierig.

6. Das Porno Pärchen in der Ecke. Sie holte ihm einen runter er bedankte sich mit heißen Küssen.

 

7. Die Polen. Sie ein Wirbelwind vor dem Herrn. Er, Statur Popeye. Dauerlachen, äußerst liebenswert. Warum auch immer ich wurde dauernd abgeklatscht und er war sichtlich erstaunt, dass ich in Hamburg kein Polnisch sprach. Versuchte es 6mal. Sie, ging zur zweiten Stange und battlete sich mit Nora-Angelika, die gewann, obwohl Popeye an Stange 2 dazu Stoß. Die Statiker machten einen guten Job…Achtung…die Stange hielt. Beide tanzten ausgelassen und waren wie Dirty Dancer in einer Uwe Boll Verfilmung.

8. Die drei Türkenkokser auf dem Klo, was nach Pissessigsäure stank. Dachte wären nur 2 auf einem, waren aber 3. Auch Türken sind homoerotische Schleckermäulchen. Der in der Mitte zog die Nase noch am Urinal hoch und putzte sie mit nem Tempo das Blut wech. Als ich hochging, kam mir ein 4ter mittelpigmentierter Zwerg entgegen, der wohl Koksen in der Bude eines Serienmörders suboptimal fand. <Realsatire>. Er fragte mich streng ermahnend „ob die da unten ziehen“. Ich war noch nie ein Arsch und sagte „3 Gramm“. Nein, ich machte die 3 Affen. Scheiterte kläglich. Hörte kein Blut spritzen.

9. Die Gruppe verirrter Ausländer mit Rossmann Tasche. Sie gingen rein, raus, rein raus. Schienen orientierungslos. Arbeit macht Frei.

10. Der Neger. Neben uns ein total deplatzierter netter Afroamerikaner, typisch für solche Absturzläden. Freundlich, er trank kein Alkohol. Sprach besser Deutsch als Angie zittert.

11. Die Macherin. Ein Weib mit harscher dominanter Stimme, attraktives Mädel, mit einem Tross Ausländer. Sie hatte alle im Griff, sollten wahrscheinlich eingeritten werden oder verscharrt. Siehe auch: „Organhandel“

12. Stephen der Kellner. Seit 24 Jahren im Laden. Alles gesehen und erlebt. Das erste was er sagte: „Kamera in der Hand halten und das Bier auch. Im Zweifel mit aufs Klo nehmen.“ Seine Bemerkung zum schreienden Pärchen: „Die machen das immer so, ihr Verlobungsring hat schon Schleifspuren.“ Sympathisch.

13. Der alte Lude: Ein abgerockter alter Sack mit viel Bling Bling. Markante Erscheinung. Still und ohne Krokodil.

14. Ich: Das Astra perlte und war süffig. Ich tanzte zu „Return of the Mack“. Meine Begleitung drehte ein Video. Sah mich zum ersten Mal tanzen aus meinem Ich heraus. Früher war schöner. Wollte das Video hier verlinken, aber ich traue mich nich. Früher war schöner. Irgendwann hatte ich weder Zeitgefühl noch Hemmschwelle und sah mich schon beim Rudelbums der Freakshow in irgendeinem Hinterhof mit brennendem Arsch.

Als wir den Laden mit besten neuen Freunden verließen, trafen wir draußen das Schrei-Pärchen und dort entstand folgendes Bild:

Das Nde: Kennt ihr das, wenn ihr denkt ihr seit stocknüchtern und dann der nächste Morgen kommt, wo man keinen Morgen will?

Der Rückweg war geprägt des Versuchs, noch scharfe Bilder mit meiner Kamera zu knipsen. Hahaha, scharfe Bilder. Wie ein Blinder der einen Tauben um ein Selfie bittet. Hatte nen Alkoholtremor, dachte wieder an Merkel. Irgendwann leckte ich levitierend ins Ohr der Statute vorm Panoptikum. Fragt nicht.

Anmerkung:

Es war ein Montag Abend, mitten in der Woche und niemand hatte Urlaub. Ein Tag in den Schuhen von Fritz Honka, voller Abgründe und Alkoholleichen. Viel Spaß, viel Drama, viel Liebe, viel wechselnde Stimmungen im Grunde:

GZSZ für Erwachsene..

…und hier fehlt noch soviel, wie z.B. die Story von nem Norditaliener über Lucky Luciano, Propaganda Due (Loge 2), Berlusconi, Giovanni Falcone, Ndrangheta, Ghamorra und wie man da einsteigen könnte…

…Hamburg…du bist zum kotzliebend…

Die Doku übern Kiez

 

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2 Gedanken zu “in Hamburch: auf den Spuren des Serienkillers Fritz Honka Teil 3

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