Weiber zwischen Fettleibigkeit und Anorexie

Ich bin jetzt für euch Mädels in der glücklichen Lage, dass ich auf VollWeiber (keine Fetten) steh und nicht auf frustriert vor sich hin grasnarbenmümmelnde Sixpäckprinzessinen, die sich beim Beischlafen nur von ihrer knackendsten Seite zeigen, weil der Minderwert auch bei 1,80cm und 34Kilo nicht aufhört.

Irgendwas geht ja immer noch knochiger.

Solange mir ne Lady nicht erzählt, ihre 44 ist deshalb 44 weil wegen der schweren Knochen ist alles gut. „Dicke“ haben zumeist den lustigeren Humor und dienen auch als Kissenunterlage. Die kennen Abwertung der Gesellschaft (stärkt das Ego) und finden sich irgendwann damit ab, dass sie keinem Idealbild entsprechen, was die Modeindustrie erfand, weil

denken wir uns nur in die 50er Jahre zurück und schauen uns da die Frauen an. Jede Zeit hatte ihre Störung. Früher galt ein fülliges Weib als sexuelle Offenbarung, jetzt nur noch als disziplinloser Asi.

Abnehmen, Alkfrei, Drogenfrei, Rauchfrei, Spielsuchtfrei ist anstrengend. Es erfordert enorme Disziplin die dann auf die Probe gestellt wird, wenn wir besonders viel Streß haben. Kenne ich alles.  Mein Gewicht war zwischen 68kilo und 106 Kilo bei 1,88cm.

Ich kenne Größe S und wie jetzt Größe XL, oder letztes Jahr XXL. Abnehmen, besonders wenn man wenig Sport treibt ist so fucking anstrengend. Weil wir unser Belohnungszentrum austricksen müssen.

Bei Fettsucht – Schoki oder Chips weils die Seele stärkt

Bei BtM Drogen – Wunsch nach Vergessen, schöner bunter Welt der Liebe

Bei Zigis – Wunsch nach Ruhepuls, Entspannung

Bei Spielsucht – Bestätigung des Selbstwerts durch vermeintlichen Gewinn

Bei Sexsucht – Wahrnehmung des Ich, Selbstwertsteigerung, Druckabbau, Gedanken abstellen.

Und dies in einer Welt wo es nur so von Narzissten wimmelt. Bei Facebook, Pronship, Twitter, YouTube, Snapchat oder Instagram, dort sind die schlimmsten Psychos.

Schöne Menschen. Reiche Menschen. Menschen die den ganzen Tag Partys starten und shoppen, aber irgendwie nie arbeiten. Und Menschen glauben dies, sie sind frustriert weil sie sich bedeutungslos fühlen und was hilft gegen Bedeutungslosigkeit?

Genau!

Fressen, koksen, kotzen, saufen, Spielo für den Weltfrieden.

Diese ganzen Keks leben/spielen etwas vor, was vollkommen abstrahiert von der echten Welt ist, vor der alle jedoch flüchten wollen, weil sie nach Leben und nicht nach Zuckerwatte schmeckt.

Noch ein Schuss und noch ein Schuss und irgendwann glauben Sie GZSZ ist echt. Das ist das Leben. Gut, die Qualität der „Darsteller“ reimt sich jetzt nicht auf „Schauspiel“, deshalb fällt es leichter dies zu glauben, aber es ist nicht real.

Warum macht ihr dies?

Irgendwann kann man sich nicht mehr hinter’m „Leben“ verstecken, weil es euch einholt oder natürlich, der goldene Schuss.

Ihr könnt noch soviel fressen oder hungern

Noch soviel kotzen oder kacken

Noch soviel „noch soviel“

Ihr werdet irgendwann vor eurer Spiegelbild treten müssen und dann seht ihr genau, was ihr Euch, vermeintlich für Euch, aufgrund der Anderen, antatet.

Däumchen gedrückt, dass euer Spiegel dann nicht zerbricht.

Däumchen gedrückt, dass wenn, ihr nicht hinterher.

 

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2 Gedanken zu “Weiber zwischen Fettleibigkeit und Anorexie

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