Machen Sie Platz, hier kommt ein armer gescheiterte Notarzt-Journalist

Es gibt Dinge die sich am Ende immer Scheisse aufgehen:

1. als Künstler leben

2. als Künstler sterben

3. ein Künstler sein

4. einen Künstler heiraten

5. einen Baby-Künstler bekommen

6. das Wort Künstler überhaupt nachschlagen

Wir betrachten wohlwollend die großen Dramaturgen, Komponisten, Maler oder Philosophen mit Käseigel im Auge, schwafeln wie toll die waren. Zeigen auf Wände, Notenblätter, Kunstobjekte. Voller Demut und Dollarzeichen in den Augen.

Dabei spielt es keine Rolle, wies denen damals wirklich ging. Weil uns, geht es ja, jetzt, gut.

Niemand wird sich in einen Wachkomapatienten, Mongo, Schizo oder Neger reinversetzen können außer er ist ein Mongo Schizo Neger im Wachkoma. Unmöglich.

Die meisten denken, unsere Gehirne funzen ähnlich wie normale Gehirne, aber dem ist bei weitem nicht so. Unsere Gehirne sind einem Dauerstressstest ausgesetzt; zwar werde ich zum Beispiel weniger als Mongo Schizo Neger im Wachkoma diskreditiert, weil dies nur meine Unterwäsche ist die niemand sieht. Der lange preußische Mantel in rosa aber, ist die Kunst.

Ich fühle mit allen Negern mit. „Hallo Martina Big, ich will ein Negerbaby mit dir.“

Wir sind gestört. Dies ist keine Koketterie und, wir werden auch seltenst alt. Entweder schießen wir uns irgendwann die Fontanelle gegen die Wand, Erhängen uns in der Scheune, Lassen Gas in die Garage oder verunfallen zufällig.

Suizid ist unser CO2

Und mir ist ganz wichtig zu sagen, dass ich von Künstlern spreche die eine Obsession haben. Einen Irrsinn. Keine Nutten die ihre Seele an die Bühne, den Gesang, die Malerei verkauften wie Faust seine an Mephisto. Im Bildnis des Dorian Grey. Das Chagrinleder.

Alleine, wieviel beschissene Zeit mich diese Autokrekktur kostet, weil WordPress meine Wörter nicht mehr kennt. Weil die Termini, die richtige Zeiteinordnung der Verben fehlt.

Das sind die Tu Wörter.

Keine Sau zum Beispiel schreibt mehr im Präteritum. Es macht mich wahnsinnig.

Ich könnte ausrasten wenn ein Nachrichtensprecher des heute journals folgendes hinrotzt:

„Gestern, ist die deutsche Bundeskanzlerin zum Nahostgipfel nach Katar (dies heißt übrigens Katar, Betonung auf t und nich Kaaataar) geflogen.“

JEDEN VERFICKTEN TG LES ICH DIES HIRNFÄULE ODER HÖRE SIE. KEINER KANN  MEHR KONJUGIEREN IHR ARSCHLÖCHER.

GEFLOGEN GEFLOGEN WAS SOLL DAS SEIN?

Wrum flog die nicht einfach nach Katar? Warum musste die geflogen sein?

Oder Gelaufen nein das ist liefen liefen LIEFEN

Oder Gelebt, Geliebt, Gelobte… was soll dass Ge Ge Ge Bringen? Schönheit?

„Ich glaub die Ilse ist vom Jupp geheiratet worden!“

“Echt die Ilse ist von dem Jupp jetzt doch geheiratet worden?

“Ja echt!“

“Und was sagt der Franz jetzt dazu? Der war doch mit der Ilse verlobt gewesen, bevor die vom Jupp geheiratet worden ist?

„SCHHHHHHBUMMMMMM!!“

UND WER KANN SPÄTER VOR HIRNWASSERSCHMERZ WIEDER NICHT SCHLAFEN ODER WER SCHLIEF NICHT ODER WIRD NIE MEHR EINGESCHLAFEN GEWESEN SEIN?

ICH

Und wenn ich anderen Menschen davon erzähle, dann schauen die mich so an, als hätte ich n Babykopf zwischen den Zähnen. So in etwa wie „Alter, dies ist dein größtes Problem? Sei doch froh, dass sie überhaupt noch irgendwas schreiben können und nicht nur Grunzen und sich am Arsch rumpulen“.

„NEIN NEIN UND ABERRRRRMALS NEIN!!!“

Tagesschau: „Morgen meine Damen und Herrn, wird es im Osten sehr viel Regen geben…“

NEIN DU MINDERBEMITTELTE FICKSTUTE. ES WIRD REGNEN. REGNEN, REGNEN WEIL DER STZ LAUTET:

„wird es im Osten regnen“, es wird regnen oder es wird von mir aus viel viel viel regnen. Aber dieser Satz BRCHT KEIN GEBEN, HATTEN, DÜRFEN, KÖNNEN, WERDEN. Kein Füllwörter. Dies ist kein Deutsch, so sprechen und schreiben nur mongo Neger.

Dann liege ich im Bett und eskaliere in meinen Teddy hinein oder ne Plastiktüte; Gas in der Küche schon aufgedreht und brennendes Streichholz in zittrigen Händen und will irgendwas töten, aber es reimt sich immer nur auf (m)ich.

ich kann nix töten. Ich verwöhn über Wochen Wespen mit Zucker direkt neben dem Sofachefplatz. Ich lass mich ja sogar von weiblichen Mücken absichtlich stechen.

Ich: „Oh Mücke“

Mücke: „Ssssssssssss“ ….Tempo einer abgebrochenen Anhängerkupplung vor meinem iPad Screen (will wahrscheinlich quer lesen)

Ich: „Kllllllaaaaadusch“ und wie  immer nix erwischt.

Ich: „Okay, arbeite ich halt weiter…“

Der nächste Morgen  im Spiegel: „rote Flaaatschen oder Qualenpaste am Körper“

Aber bei Menschen eskaliere ich halt hart. Menschen gehen gar nicht.

RTL Aktuell:

„Wie wir gerade erfahren haben, geht ein Maaßenmörder (bisschen Spaß muß sein) um, der Hilfsberben auf bestialische Art und Weise tötet.“

Boahhhhajsjsjeii3m d c,3(§()do“kykskls

WIE WIR ERFUHREN ERFUHREN ERFUHREN DU DU MEW STÜCK SCHEI€(I€“MEI€34 ERFUHREN ERFUHREN WIE WIR ERFUNRE . WWAAASS SOLL DDASS HABEN DA? WRUM ? DAS KSOTET  UR UNNÖTIG ZEIT KOMMT IHR ALLE VON DWR SONDERWCHU,E??

Für jedes „haben“ sollte es eine Grundgesetzerweiterung geben mit dem Zusatz “minus einer Kinderseele für Hades Höllenfeuer“

Ich geb’s auf. Ein Kampf gegen Windmühlen. Hört mir eh keiner um zu.

Auf meinem Grabstein steht später bitte dann folgendes:

“Er wurde als Sprachästhet geboren und wird als gebrochener Mann gegangen worden sein.“

 

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4 Gedanken zu “Machen Sie Platz, hier kommt ein armer gescheiterte Notarzt-Journalist

  1. Es „geht sich auf“? Er hat „Neger“ gesagt!!11 Und dabei bin ich erst an der ersten Stelle mit „Neger“ und „Mongo“ oh mein Gott. Ich schicke später den Kommentar ab, wenn ich alles las.

    Ist das Kunst, wenn es eine Obsession ist oder ist es eine Krankheit? Ist Kunst nicht etwas Gewolltes? Ist der Künstlerin somit jemand, die gewollt etwas erzeugt, was künstlerisch ist? Ist ein Produkt meiner Obsession am Ende etwas, das andere für Kunst halten und bin ich als Besessener dann auch ein Künstler? Okay, es gibt viel zu viele Ansatzpunkte für tiefgreifende Fragestellungen im obigen Text. Ich lese weiter und freue mich. Ja, ich sollte etwas über Unit Tests lesen, aber irgendwie klebt der Text…. daher lese ich lieber Deinen weniger klebrigen Text. Im besten Sinne.

    Ästhet. Er wurde nicht geboren er wurde, ach scheiße, das Verb ist irgendwie zu passiv. Man gebar ihn. Es war eine Frau – klingt daher auch nicht besser. Mutter gebar ihn. Ich kann Teile von dem verstehen, nicht verzweifeln, nicht suizidieren bitte. Ich glaube nicht, dass du das tust, ich will auch nicht dass Du das tust. Aber tu es bitte trotzdem nicht.

    Du, ich kommentiere ja nur – und auch nur Deinen Blog. Keine Ahnung, warum, aber ich bekomme auf meinem iPhone live angezeigt, Karel Gott ist tot. Ja. Tot. Die Biene Maja ist es schon lange, es gibt eine neue Version. Und wenn es keine Bienen mehr gibt, braucht es auch keinen Karel Gott. Macht Sinn. Jeder Gott stirbt einmal. Sorry, ich verwirre mich selbst, sorrry Hirnwichse. Ist egal – hier …

    Liken

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