Angst vor Einsamkeit, dem Alleine sein? (Kopfgrippe erklärt)

Was wäre es für eine reizende entspannte kreative Welt, würden wir nach unseren Bedürfnissen streben, abstrahiert von den Bedürfnissen der anderen. Besonders Frauen biegen und dehnen sich sehr gerne um 180 Grad, damit man sie liebt, anerkennt, begehrt.

Das beinhaltet dann solche kruden Störungen, wie bei nem Serienkiller zu bleiben, nem Mörder, nem Schläger, nem Psycho- oder Soziopathen, nem Narzissten. Hauptsache irgendwann einen Brotkrummen Aufmerksamkeit oder nach nem blauen Auge, Kö bummel.

Sie leben in einer Filterblase der Beziehungs-Anfänge oder Pilcher Romane. Sie stehen alleine im ausgebombten Ehe-City und denken noch: „Hauptsache Ruinen, könnte ja auch ein leerer Raum sein. Schlimmer geht immer.“

Als Außenstehender fragt man sich zuweilen, warum erkennen sie nicht, dass sie auf einem Beziehungsfriedhof hausen, der nur noch aus Alleinseinsängsten zusammengehalten wird? Als ob jemand keine Silikonpistole, sondern schrumpeliges Tesa nutzte, um verlorene(n) Respekt, Liebe, Aufopferung zu kitten.

Warum sind Menschen so?

Warum besonders das Krönchen der Schöpfung?

Egoismus und Feigheit

Leider ist die Wahrheit wie immer schmerzhaft. Es gibt keine bunte telegene Traumschloss-Scheidung wo alle lachen und sich gegenseitig in die rote Clownsnase knuffen.

Oing Oing

Trennung bedeutet wechselseitige Narben. Mal verblichene, verbleichende, offene Wunden die nie schließen/schloßen. Wut, Ohnmacht, Angst, Verbitterung, Selbsthass. Beziehungen sind für jeden von uns Achterbahnen. Sie sollen natürlich Thrill, auch mal Langeweile aber doch auch Frohsinn verbreiten.

Ihr solltet DANN jedoch spätestens aussteigen, wenn man nur noch anderen vor die Füße kotzt, sonst bleibt am langen Ende nichts als Hass, fragt meine Mom.

Beziehung/Ehe ist integraler Bestandteil eurer Lebens-Komposition, aber bitte nicht jede Partiturseite. Nicht jedes Instrument muß sich auf Zweisamkeit reimen, dann fehlen die „schiefen Töne“, das besondere eines jeden Menschen.
Wer nämlich alle Kanten abschleift, ist nur noch ein unförmiger Kreis und wer, will eine Welt der Geometrie nur aus Kreisen?

„Diktaturen“

Überlassen wir diesen Part doch den Bankstern und Politikern.

Solange man sich also selbst dieser Erfahrung beraubt, dass Narben, Charaktere formen, solange wird man bestenfalls immer auf einem Drahtseil jonglieren. Wo im Westen unbekannte Freiheit „droht“, im Osten der bekannte Schmerz. Glaubt mir, der Weg nach Absturz rechts, zurück vom Tal aufs Seil ist steiniger und schmerzhafter, als direkt vom Seil nach links gesprungen.

Liebe out of stock

Diese Menschen bleiben mitnichten aus Liebe bei ihrem Partner, da er ihnen zumeist egal wurde. Schlimmer ist, dieses “egal“ vermengen sie mit der eigenen Ur-Angst vorm Alleinsein. Daraus knoten sie dann eine Substanz die wie Schoki aussieht, aber nur Zement in dunkelbraun ist.

Ein entfesselter Fake-Überlebensmodus wie eine Adrenalinausschüttung im Großraumbüro, wo die größte Gefahr die Klima darstellt.

Angst essen Seele auf

Haben wir Angst, handeln wir nie nach logischen Gesichtspunkten, sondern verfallen in alte Verhaltensmuster/Trigger. Das ist wie ein geprägtes Dornen-Hamsterrad mit Totmannschalter.

“wir tun uns selber weh“, als Ablenkung zum eigentlichen Schmerz (Nebenkriegsschauplatz)

Die eigene Energie wird nur zum festhalten des Scheins investiert, anstatt in eine autonome dynamische Weiterentwicklung des Selbst. Des eigenen Kindes.

Dieses verkümmert dabei nämlich, weil ihr euch denkt:

  • Wie soll ich es alleine schaffen?
  • Was sagen die Leute?
  • Was sagen die Kinder?
  • Was sagen Mutti und Papi?
  • Wer repariert mir dies und das, wenn was kaputt geht?
  • Jeder hat doch Eigenarten, ich übertreibe mit meinen Gefühlen, oder?
  • Stell dich mal nicht so an?
  • Was fange ich alleine mit mir an?
  • Ich brauch doch Liebe/Sex?
  • Kriege ich je wieder einen Partner?
  • Wie soll ich meine Rechnungen bezahlen?
  • …oder hunderte andere Fragen…

Frauen haben hier einen sanften Kickass Mechanismus entwickelt: sie warten halt solange, bis der nächste Prinz am Horizont erscheint und der Alte umständehalber abzugeben wäre. Passiert dauernd. Halten wir es ihnen zu Gute, da Männer zumeist nur vorgeben sich zu trennen, aber zu feige sind, es tatsächlich zu tun.

So leben wir an uns vorbei und bezeichnen es als Liebe. Ohne Zärtlichkeit und Sex. Halt Leben. Kann man machen. Ich wäre der letzte der diese Lebensform kritisiert, wenn keiner darunter leidet.

jemand leidet aber immer

Dem ist dann halt selten so , dass keiner leidet und man betrügt nun geistig. Baut sich unseriöse Luftschlösser, von dem Tüp, den man eigentlich lieber hätte, aber der Tüp hat halt auch seine Störungen, nur im Scherenschnitt.

„Mädels werdet erwachsen“. Wir haben 2019 und nicht Hexenverfolgung. Jeder kann gehen und glücklich sein, was natürlich erst mal Einbußen bedeutet.

Aber,

seid ihr nun Geld- und oder Konsumfixiert?

Oder sehnt ihr euch nach Freiheit und Selbstentwicklung?

“Achso, ich verstehe, am besten alles? Weiterhin dann buena suerte auf der  Borderline des Lebens“

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