Lob oder die Kunst der Fremdliebe, fragt Dale Carnegie

Hass Hass Hass

Mittlerweile gibt es mehr Synonyme im Netz für Hass, als für Liebe. Menschen verlernten zu teilen und damit sind explizit keine Arschgeweihfotos oder Körperflüssigkeiten gemeint.

Je mehr wir unser vermeintlich inneres nach außen  kehren, umso anfälliger werden wir für likes.

Je  mehr likes wir bekommen, umso mehr dürsten wir nach noch mehr likes.

Das kann bis zur kompletten Selbstaufgabe führen, damit wir gefallen und es gibt nie ein Genug. Hier geht es nicht um Reflexion, sondern um reinen Narzissmus.

Dale Carnegie Seminar

1997 eine Kurs über 3 Monate besucht, Hilton/Köln. Thema Menschenführung & Kommunikation und es wirkt noch immer. Einen Kuli (Auszeichnung für beste Rede) erhalten, freute den Personaler. Die Teilnehmer waren so unterschiedlich wie ihre Storys.

Es wurde geweint und gelacht und es war großartig.

Wertschätzung & Selbstreflexion haben mein Leben geprägt. Mehr außerhalb als innerhalb des Berufs. Ganz feinstoffliches Training ohne diesen Mindset Hokuspokus. Ich kann aus tiefem ehrlichen Herzen jedem Unternehmen anraten, ihre MA so zu fördern. Man erhält eine bessere Version des Selbst ohne Selbstaufgabe.

Ich lernte also sehr ich viel übers Leben, aber am wichtigsten:

Lob & Einsicht

Einsicht: Die Einsicht meine Fehler zu sehen, sie zu akzeptieren und diese zu äußern. Mich zu entschuldigen. Sofort, jederzeit. Ohne Ausreden, Rechtfertigungen.

Lob: Menschen ohne Hintergedanken zu wertschätzen. Die Leistung anderer anerkennen. Besonders, wenn sie die eigenen Fähigkeiten übersteigen. Ich lobe deshalb täglich; es macht mir Freude ihre Freude zu sehen.

Dies folgt keiner Systematik. Ich bin kein Seelengambler. Ich fühle mich simpel gesagt gut, wenn ich anderen aufrichtige Aufmerksamkeit schenke.

Dieses Verhalten ist heutzutage bei den meisten jedoch zerstört.

Jeder will Liebe, keiner möchte sie zuerst schenken

Jeder möchte Lobbies, keiner möchte loben

Jeder möchte akzeptiert werden, keiner will akzeptieren

Ich Ich Ich ist das neue Wir.

Wenn ich lobe, sehe ich Menschen innerlich glänzen. Viele können dies gar nicht mehr aushalten und werten es ab. Sie sind beschämt. Relativieren ihr gutes Herz. Dies ist schade. Oder sind nicht mehr im Stande dass halb volle Glas zu sehen? Weil es was mit Wahrnehmung zu schaffen hat und die, ist bei vielen verkümmert.

Wenn ich solche normalen Bilder, s.u. teile, kann man folgendermaßen reagieren:

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Neid

Hass

Freude

Ignoranz

Ignoranz steht hier nicht für was negatives, es steht für „es ist einfach egal“. Finde ich eine sehr charmante Eigenschaft, weil ich den meisten einfach egal bin und dies ist doch richtig so. Warum sollte ich mich für andere recken die nicht kompatibel zu mir sind, und umgekehrt.

Neid und Hass ist auch richtig, weil man weiß, dass man schon mal was wuppte und andere nicht. Dadurch entsteht Angst, was zu Eifersucht und dann Abwertung/Gehässigkeit führt. Wer euch abwertet möchte eigentlich aussagen: „Ich bin ein Versager und wäre gerne wie du“.

Und Freude ist besonders großartig, weil jemand anerkennt was ich oder du kreierte(st); es im besten Fall aber nicht auf eine Empore stellt. Es macht mich nicht besser als jeden Maschinenschlosser oder Obdachlosen.

Ich lebe halt nur mein einfaches Selbst aus und dies beinhaltet auch das hochschauen zu anderen tollen Menschen. Warum aber schriebe ich so häufig, dass ich Menschen hasse?

Das ist doch ein Widerspruch?

Ja, könnte man so sehen. Jedoch lebe ich meine Menschenfeindlichkeit auch aus. Wer mich in echt kennenlernt, wird in den ersten Treffen durch die eigene Spiegelbildhölle gehen. Die meisten finden mich spätestens nach 3 Treffen zum kotzen. Wer das überlebt kann einen Freund fürs Leben finden. Passiert aber nur in 0,04% aller Fälle.

Menschen scheitern an ihrer Eitelkeit.

Die meisten wollen nur nehmen und nicht geben. An mir partizipieren, aber sich selbst nicht seelisch wegstrippen. Wenn ich mich öffne, erwarte ich dies auch von meinem Gegenüber. Macht sie angreifbar, wollen Sie nicht…

…sie wollen zwar an einem Autounfall langsam vorbeifahren, aber bitte nicht Teil dessen sein.

Wenn dann das Gegenüber ungelenk abwertet, weil es sich durch mich erst selbst erkennt, das fiese Selbst, und ich mit dem Finger weiter in der Wunde rumbohr, fällt meistens der Vorhang der künstlichen Maske.

Sie würden nun eher ihr eigenes ungeborenes Baby fressen, als sich aufrichtig zu entschuldigen. Geschweige sich selbst mal zurückzunehmen.

Die Eitelkeit, die zumeist eine Histrionische Persönlichkeitsstörung  darstellt, verhindert Ehrlichkeit. Ich treibe Menschen unbewußt an ihre Grenzen. Wer sieht schon gerne, wer er wirklich ist.

Ein Arschloch

Wenn man in seinen verschiedenen Persönlichkeiten (Angestellter, Liebhaber/in, Elternteil, Freund, Familienangehöriger) festgefahren ist, bleibt wenig Platz für individuelle Gestaltung einer bekannten Sitution, außer, ich möchte wachsen.

Dale Carnegie sagt in seinem Buch „Sorge Dich nicht, Lebe“, -finde dich mit dem schlimmsten ab was passieren kann und akzeptiere diese Konsequenz-.

Zumindest deshalb, presse ich seit fast 20 Jahren aus Zitronen, Zitronenlimonade und keinen Grapefruitsaft.

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