Kopfgrippe war wieder feiern – und ich bin schwul

Die nachfolgende Nacherzählung ist wie immer Wahr, wobei ich nicht verleugnen möchte, dass der Alkohol etwas leicht in Schieflage rücken könnte, zumindest sah ich nach dem Verzehr eines Wraps und einer Pommes so aus, als ob ich im örtlichen Kinderheim ein Blutbad anrichtete.

Wohlan

Die folgenden Ereignisse sind nicht chronologisch sortiert und werden im Gegensatz zu sonst, nur anhand der Charaktere aufgeführt die ich natürlich nur mit Anfangsbuchstaben benenne, weil ich ihre Genehmigung nicht habe.

Als Beispiel: J steht für Jörn.

…oder aber ich ihre Namen nicht wußte, vergaß. Selbsterklärend. Sie nenne ich einfach nach der Farbenleere Rot,Grün oder Blau.

Jörn: Mein Gutster, es war mir wie immer ein Fest mit dir wegzugehen, auch wenn man uns zuerst nicht in die Lokalität reinlassen wollte, weil vor uns die letzten Heiopeis die letzten Karten bekamen, du bleibst immer geschmeidig. Die Glatze steht dir vortrefflich.

B: Sorry Lady. Dein Kampf mit mir weiterziehen zu wollen, weil 3 Uhr morgens noch viel zu früh ist um ins Bett zu gehen verlorst du. Deine Liebesbekundungen nahm ich wohlwollend zur Kenntnis und deine unfassbare Nächstenliebe N und mich mit Zigaretten auszustopfen. Mein Kopf heute morgen dankt es mir. Beim nächsten Mal gerne wieder, ohne ficken, wenn du an deinem Testosteronumfeld schraubst.

Der Schreiner: Sorry, dass ich mich wie immer so vorstellte „Du hast meinen Namen eh gleich wieder vergessen, also schenken wir uns dies“. Kürzer wäre „Grippe“, scusa.

Rot: Das Testosteronumfeld. Mein lieber Rot, auch wenn B felsenfest überzeugt ist, dass du ein unfassbar hochbegabter Quantenphysiker bist, der nur in einem augenscheinlich pawlowschen Hundekörper geboren wurde, dünkt es mich, dass man zumindest diese steile These hinterfragen könnte.

Deine anmaßende erste Anrede an mich „Wer ist der Wishmob?!?“ goutierte ich mit der gleichen selbstgefälligen Arroganz. Sehr wohl blieb ich für meine Verhältnisse ruhig, dass lag auch daran dass du dich augenscheinlich vor deiner Koprolalie im bezugnehmend nachgeführten Dialog selbst erschrackst.

B sagte du suchst Reibung, höchstwahrscheinlich um dich selbst zu spüren. Sorge bitte demnächst dafür, dass du einen geeigneten Baum oder ein Mastschwein zum schrubben im Portfolio besitzt.

Auch dein Irrsinn am Ende des Abends „Bist du vom anderen Ufer?“ war jetzt nicht der Weisheit letzter Schluss. Zumindest als ich dieses bestätigte. Dir einen Fick, einen Blowjob und meine Zunge anbot warst du weniger angeekelt als ich beim aussprechen selbiger Information. Das erstaunte alle Anwesenden.

Wollen wir hoffen du hattest einfach einen beschissenen Tag oder suchst einen neuen guten Freund. Zumindest sind wir uns einig, dass Kinderficker an den nächsten Baum gehörten.

S und S: Danke Ladys. S sagte ich hätte eine Zornesfalte, woraufhin S sagte dass dürfte S doch nicht sagen dass ich eine Zornesfalte habe. N sagte die wäre nicht so schlimm und S sagte „sieht man doch“  woraufhin S sagte dass S unmöglich wäre (kann nix dafür dass beide Sandra hießen). Woraufhin S sagte, dass es nie was mit S wird, weil die ja Single ist, also mit mir. Bis zum jetzigen Zeitpunkt informierte mich niemand, dass ich gleich vergeben bin, beim ersten Beziehungsstreit.

Eine Information die mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewußt war. Ich sagte, dass es sehr wohl eine logisch objektive Aussage ist, weil ich eben eine habe, keine Freundin, aber eine Zornesfalte die aussieht wie ein Schlucht des Grand Canyon.

Als sich die Aufregung wieder legte und sich die Situation entspannte, schlug ich S und S vor beide mit nach Hause zu nehmen, weil jetzt eigentlich die richtige Zeit für einen Dreier gekommen wäre.

Zu meinem erstaunen sagte S, also der Single mit der Zornesfalte „Nein“, aber ihre verheiratete?!? Freundin S „Boahh“ was ich so interpretierte „klar, lot jon“. Erinnern wir uns an mein Gesicht nach dem Verzehr bei Mäckes und sind froh, dass niemand zu Schaden kam.

N: Danke meine Liebe. Auch wenn dir von Rot unterstellt wurde, du „willst was von mir“ und sogar B etwas erstaunt schaute als ich sagte, dass ich dich als Gentleman zum Auto bringe, bliebst du sachlich. Im übrigen bezogst du an anderer Stelle klar Stellung, was mir gefiel.

Das größte Kompliment ist wohl, dass wir uns bei 5 Stunden Anwesenheit in der Lokalität, 4,5 Stunden über Gott und die Welt freundschaftlich unterhielten. Das dies von Menschen immer wieder fehlinterpretiert wird ist höchst traurig.

Merci.

Blau: Blau war die, die uns keine Karten gab. Warum sie erwähnt wurde? Weil sie, als wir drin waren, sich bei mir entschuldigte, nett war und

geil aussieht.

V: „Du siehst scheisse aus“ war seine profunde Begrüßung. Junge, wir kennen uns aus der Kindheit und du batst mich ein paar mal um eine Collage für verstorbene Familienangehörige. Ich hatte dich immer als Ehrenmann in Erinnerung und wir waren Kumpels. Gestern warst du ein ehrenloser Hund. Aber wahrscheinlich war es wie bei Rot, unter Alk werden auch die nettesten Schafe gerne zu beißenden Wölfen.

Gelb:Hier fasse ich alle nicht erwähnten Personen zusammen, weil gerade wieder meine Schädeldecke an die äußere Hülle klopft. Es gab einige Überraschungsgäste, fast nur nette Menschen in der Lokalität aber so leid es mir tat, die Mucke war scheisse, zumindest immer dann wenn ich tanzen wollte. „Streits“ wurden beigelegt, nette Freunde getroffen.

In Summe fehlte nur das Quäntchen Dreier, was ich natürlich abgelehnt hätte, weil Homos selten aktiv stimuliert sind, wenn Büchse auf Büchse klappert.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.