Überschreite meine rote Linie einmal und du bist tot

2014 – Winter

Meine damalige Freundin steht vor meiner Haustür und sagt „Es kann nicht jeder so stark sein wie du“. Es war schnippisch. Es war ein Mix aus Eifersucht und Bewunderung. Frustration und fehlender Selbstreflexion.

Danach war sie nicht mehr meine Freundin.

Ich bin präzise und klar. Wer meine rote Demarkationslinie überschreitet sollte damit rechnen, dass er die Konsequenzen spüren wird. Auf vielfältige Art (Wortspiel) und Weise (Wortspiel). Ich bin kreativ. Aber selten inkonsequent.

Diese klare Botschaft beinhaltet jeden Mitmenschen, ob Freunde, Familie, Bekannte oder Partner. Ich besitze Grundwerte, Tugenden die ich erwarte. Wird diese Grenze überschritten reagiere ich.

Es gibt kein zurück, niemals. Es können noch soviel Tränen fließen oder Entschuldigungen über Entschuldigungen als Love Bombing zugestellt werden.

Mein Leben bestand nur aus Blut, Schweiß und Tränen. Wäre ich nicht so stark, wäre ich tot.

Tatsächlich haben Menschen in meinem Leben sonst einen sehr hohen Credit. Oder sagen wir mehrere Credits. Jedoch, werde ich nur einmal angelogen. Werde ich einmal betrogen. Hintergeht man mich nur ein einziges Mal. Merke ich, dass man hinter meinem Rücken nur einmal intrigiert. Ist die „Beziehung“ aus.

Das ist kaum dramatisch, da die meisten Menschen wie Bauern in einem Schachspiel sehr gut zu ersetzen sind oder aber sie es nicht wert wären um sie zu kämpfen. Bin wahrscheinlich der Einzige der von Jahr zu Jahr weniger „Freunde“ in sozialen Netzwerken hat. #Frühjahrsputz.

Es gibt in meiner Vorstellung von Beziehung, trois Grundwerte die jeder erfüllen muß.

Ehrlichkeit, Treue & Loyalität

Stelle ich fest, dass jemand dies, meinen Vorschuss, mein Vertrauen missbraucht, wird er entsorgt. Seltener mit Betonklotz am Fuß, räumlich.

Dies ist ein automatisierter Prozess, den ich selbst nicht stoppen kann. So sehr ich mit Haut und Haaren liebe, so sehr kann ich mich mit Haut und Haar entlieben. Ohne Bohei oder Drama. Ohne Anschuldigungen oder Wut. Souverän wäre hier der richtige Ausdruck.

Bin dabei nicht nachtragend. Jedoch wer Dinge liefert die ich nicht bestellte, dem wird geliefert. Ein einziges Mal. Postfrisch.

Dass der Klaps auf meine linke Wange dazu führen kann, dass ich direkt mit einer Panzerschreck reagiere, liest man meine Grippe, ist selbsterklärend.

In meinem Bekanntenkreis erlebe ich Menschen, die so häufig ihr Rückgrat brachen, dass es ein Wunder ist, wie sie noch aufrecht stehen können:

1. Partner die dem Partner zig mal verzeihen wen er sie, sie ihn betrog.

2. Partner die Gewalt (physisch/psychisch) ertragen.

3. Partner mit Suchtproblemen, die null an sich selbst arbeiten

4. Partner die Narzissten, Psychopathen und Soziopathen haben, bleiben und jammern.

5. Partner die als Kind über Jahre sexuell missbraucht (hatte davon mehrere Freundinnen) wurden und Partner die weggucken und nicht handeln.

6. Partner die nicht kritikfähig, nicht dialogfähig, immer angepisst, immer cholerisch reagieren.

7. Partner die dauernd und präzise lügen ohne rot zu werden.

Sehr wohl kann man nicht sofort erkennen, ob derjenige mit dem wir uns gerade beschäftigen, ein riesengroßes Menschenarschloch ist. Jedoch sollte man bei den ersten Anzeichen seinem Bauchgefühl trauen und mindestens hinterfragen.

Da fast jegliche Krankheit im Kontext mit Triggern steht, besonders Krebs, MS, Autoimunerkrankung, alle Nervenerkrankungen, Neurodermitis, Herz- und Schlaganfall.

Und diese Trigger immer durch andere Menschen ausgelöst werden (Kindheitstrauma, Partnertrauma, Arbeitsplatztrauma, Freundschaftstrauma) ist es für meine kognitive Ebene unverständlich, warum Menschen in diesem einzigen Leben was sie haben unendlich leiden…wollen?!?.

Da es dafür augenscheinlich nur zwei Gründe geben kann:

Angst & Lust

Wenn es lustig ist, was ja auch Lust verspricht, gönne ich jedem Schläger ein Gegenüber, das verdroschen werden will. Win <> Win.

Ist es Angst. Die Angst vor Einsamkeit. Angst vor Jobverlust. Angst vor einer finanziell schwierigen Situation kann ich aus eigener Erfahrung sprechen und sagen. Solange ihr ein Bewusstsein für euch Selbst entwickelt und einen realistischen Bezug zum zur Verfügung stehenden Geld habt, geht es. Sogar gut.

Der beste Zustand im Leben ist Unabhängigkeit.

Unabhängigkeit von Menschen (Liebe, Anerkennung, Sex, Zärtlichkeit)

Unabhängigkeit von Süchten (BtM, Spielo, Alk, Zigis…)

Unabhängigkeit von Geld (Karre, Luxus, Reisen…)

Es heißt nicht, dass man nicht jeden Bereich genießen soll. Es meint nur, die Dosis mach das Gift. In den 1890-20er Jahren, gabs Koka, Gras und Shore in der Apotheke in Pillenform, alles gut wenn ihrs nicht übertreibt.

Klarheit ist übrigens auch ein wunderbares Gleitmittel wenn ihr schüchtern seid. Mehr(wert) als jede Pose aus der Pick Up Artist Fibel. Zu Pick Up Artist Zecken: Manipulation von Frauen liebe Männer für Fickerei, ist nur was für ganz kleine Schwänze, ehrlose Hunde und ihr seid besser. Behandelt Ladys mit Respekt und Achtung.

Sodann verbleibe ich mit einer klaren Botschaft.

Wenn ihr irgendwann über diese Zeilen stolpert, weil ich euch genüsslich und souverän aus meinem Leben warf, denkt an folgendes:

1. Ihr hattet es mit Fug und Recht mehr als verdient

2. Vor euch gabs schon 300 andere Spacken. Das macht dieses jetzige Einsamkeitsgefühl doch a weng süßer, weil ihr euch in einer Gruppe wiederfindet, die niemals auseinandergeht. Die Gruppe der Untreuen. Hier, machte die Dosis halt nicht das Gift. Hier war das Gift, die Dosis.

 

 

 

7 Gedanken zu “Überschreite meine rote Linie einmal und du bist tot

  1. Klare Ansage, gute Ansichten – Prinzipien zu haben ist ein Privileg. Das mit den „Freunden“ kenne ich: Alle paar Jahre sprengt man als Stern die äußere Hülle ab, damit man innen die Kernfusion am Brennen hält – die Idioten werden abgestoßen… In den letzten zwölf Jahren reduzierte ich meine „Freunde“/„freunschaftlichen Bekannten“ von über 30 auf zwei bis drei (von denen einer allerdings verrückt ist und daher anders zu bewerten).
    Angst und/oder Lust, ja. Meistens eines von beiden überwiegend, bei mir vermutlich die Angst: Deshalb Rückzug ins Exil. Der Lusti würde eher forcierter konsumieren und dann stets postwendend gründlich aussortieren – Partizipation samt Selektionsrampe. Innerlich einsam, der Lustmensch. Angst macht hingegen äußerlich einsam.
    Keep on – hast viel erkannt! Gut.

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  2. Einer meiner besten lebenslangen Freunde ist seit ein paar Jahren scharf nach links abgebogen. Er hat sich Dreadlocks wachsen lassen, umgibt sich mit halben Kindern und postet bei Facebook wie ein dummer, naiver Junge von der Antifa. Es hat geschmerzt, aber unsere Weg mussten sich nun trennen.

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    • Gesund. Kenne dies auch mit besten Kumpels. Dieser Kampf um eine ehemalige Verbindung die jetzt aber nur noch auf dem Papier besteht ist toxisch. Dafür ist der Schrotthändler. Und dass dies schmerzt ist klar, aber lieber ein …mit Ende…als

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      • Yep. Kann nun qwirklich nichts mit einem 55-jährigen anfangen, der bei Facebook allen ernstes „No borders no nation“ schreibt, egal, was wir für eine Geschichte haben.

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      • Ein anderer alter Freund hat sich von mir a bgewendet, weil ich psychisch krank geworden bin. Fuck him to hell!

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