„Ein Herz für Kinder 2019„ oder Fettfressen auf deinen Steuergeldnacken

Gott war das früher schön.

Da schaltete ich Klausi Gause  und Gundi Kleber im zdf ein und dachte tatsächlich, die Nachrichtenableser von dpa/Reuters  Stockinfos, also so was wie Opa der Grimms Märchen vorliest, wären ausgebildete seriöse Journalisten, die daran interessiert sind -Objektiven Journalismus- abzulichten oder zumindest im Teil.

Das war der Zeitpunkt als ich noch dachte, Charitysendungen wären voll toller Menschen die Haus und Hof wegspenden. Also gute Menschen und keine Gutmenschen. Manchmal hatte ich auch eine Träne in den Augen wenn Rangah aus Timbuktu endlich Jura studieren durfte, obwohl er aus der Kaste der Unsichtbaren kam. Damals glaubte ich aber auch noch mit dem Zweiten sieht man besser. Und dass, obwohl mir kognitiv hätte klar sein können, dass die Mono 2D Ansicht mit nur einem zweiten Auge, niemals beide ersetzen kann.

Eben, Samstag, wurden 18.45030293040405832772 Millionen Euro für Rangah aus Timbuktu gespendet und es wurde viel geheult. Also, weil das 3 Sterne Buffet plus der gratis Schampus noch immer nicht serviert wurde. Kosten für so einen Abend für die 2000 Gäste plus Produktionskosten vielleicht ne Million, aber die kannste ja locker von den 18.58585858857373828 Millionen Euro abziehen.

Wobei?

Wie läuft das eigentlich mit den Spenden?

Soll ich also annehmen, dass Leila Dschungelcamp Kawutschke einer der „Superstars“ am Kabel, Vor- und Zuname, Adresse, BLZ, KTNR, Spendensumne von Hand aufschreiben? Bei jedem einzelnen der 3,50 Euro spendet?

Okay, spielen wird das mal durch. Also im Hintergrund waren wohl 1700 MA der Telekom plus 100 Super Super Stars wie die Lochis, Sophia und Mutti Thomalla und Verona Pooth am Telefon. Sendung ging von 20.15 bis 23.25 Uhr. Sagen wir mal 3 Stunden wurde gespendet. Die meisten Spender sind ja um 23.15 Uhr schon tot.

3 Stunden sind 180 Minuten. Ein Gespräch dürfte wohl mindestens 2 Minuten dauern. Also hätten wir 90×1800 Ehrenleute am Kabel. Wären insgesamt 162.000 Telefonate. Jetzt haben wir also 162.000 Menschen die 3 Stunden spenden. Also würde jeder so 110 Euro spenden. Das hört sich doch alles Valide an.

Jetzt stell ich mir aber eine Frage?

Also die Bildzeitung, wird ja aufgrund ihrer Berichterstattung „Meinungsmacher“ und „Wahrheit“ sehr kritisiert. Für Seriosität steht die NZZ, die BILD, Yellow press, njet. Lüge ich falsch? Da ist ja Populismus schon im Arbeitsvertrag. „Kritisiere nie die USA und Israel“.

Also wenn man die Bildzeitung als unwürdig empfindet, warum spendet man dafür?

Was? Weiß keiner? Doch, das Herz für Kinder ist eine 100%  Springer Idee und wird auch am Axel Springer Platz verwaltet. Kuratorium, Vorstand ist fast nur mit Springer MA besetzt und Klitschko. Gegründet 1978 durch Axel Springer. Springer der jede Kritik an Israel verbietet und für den Palästina fast nur aus der Hamas besteht.

Da erinnern wir uns doch an den Gutmensch Bill Gates der zur Bevölkerungsredukion u.a. alle Afris aus Afrika totimpfen will. „No no he didnt die, Ähh mean that, he means“…

Einfach ein sympathisches Kerlchen wie er da sagt „Wenn wir einen großartigen Job machen, reduzieren wir die Luftzieher“, aber darum gehts ja nich, es geht um Schariaty.

Leute, ich war bei so vielen Charity Teilen, für so VIP Spacken wie mich damals. Da ist nix Charity. Da fressen sich Millionäre durch eure Steuergelder. Irgendein Affe hält maximalste irgendne Dullenrede und jeder will Fressen, Saufen und nach Hause. Als ob bei ein Herz für Kinder die eingeladenen Gäste am Eingang erstmal nen 1000,- abdrücken für Madgalena aus Usbekistan, weil die ein zweites Herz braucht und warum soll Opa Sturmbandführer Stramm mit seiner Minirente noch helfen, wo die reichsten 2% der weltweiten Bevölkerung.

So die Armut, den Hunger auf der ganzen Welt stoppen könnten. Innerhalb von Sekunden. Und sie wären immer noch Multimilliardäre. Warum machen die es nicht, aber warum ihr? Nur weil euch telegen “arme“ Kinder vorgesetzt werden?

Zurück zum Charity, ein Beispiel, war jetzt kein direkte Charity, ich auch nicht anwesend. Sony rief uns an und bot uns nen dolles Event an. Ich schickte meinen Chefred meiner sp1elbar.de Videospielseite, weil ich ihm was gutes tun wollte und diese Spacken eh nicht mag.

Sony launchte damals ein neues Branding „Wonderbook“, funzte mit diesen Bewegungsensorcontrollern (siehe Wii).

Das Event fand in der Gasprom-Lounge auf Schalke statt. Beim Champions League Spiel, Arsenal vs Schalke, mit 3 Sterne Verköstigung, dem Book als Gastgeschenk und nem eigenen Moderator in der Lounge.

Auf allen Teilen wo ich war, frisst du und säufst dich durch den Abend und als Belohnung, bekommste noch Geschenktüten (Krimskrams, Parfüms..) am Schluss. Danke, dass ihr dies mit euren Steuern bezahlt.

Aber hier beim Sondersendungsspenderherz für Picos ist alles anders. Hier wird der Kakao der Rührseligkeit solange gedreht, bis wirklich jeder mit seinem Igel inder Tasche besoffen nach Hause wankt. Ob wegen dem des Alkohols oder dieser Eigenliebe sich mal wieder einen ganzen Tag mit fremder Hilfe durchgeschnorrt zu haben, fürn gudden Swäg ung…obwohl zuhause  „Rangah aus Timbuktu endlich Jura studieren durfte“, wartet, weil der war nur ausgeliehen und putzt sonst die Latrine von Mutti und Papis „altem Geld“.

Ist CHARITY NICH WAS SCHÖNES?

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3 Gedanken zu “„Ein Herz für Kinder 2019„ oder Fettfressen auf deinen Steuergeldnacken

  1. Charity kondensiert aus hypermentalen Erfahrungen eigenen Erlebens zu Zeiten, wo man sich partnerinnenbedingt (Top Manager-Töchterlein) noch zivilisiert zusammenriss: a) man feiert die eigene Schicht/Community/in-crowd/Inzuchtverein, b) der verzehrte Fraß muss den Wert der eigenen Schuhe übertreffen, sonst nix gut, c) Gähnen unterdrücken, wenn der 3. Welt-Sermon verlesen wird, d) spät genug kommen, um früh wieder gehen zu können, e) das versteigerte Kunstwerk ist immer hässlich – selbst wenn vom renommierten Künstler, weil aus dessen Müllabteilung, f) das Kunstwerk nie selber ersteigern, aber immer absolut lautstark dem Deppen applaudieren, der es sich holt (anfangs mitbieten, dann schnell aufs Klo, wenn es teurer wird – hinterher theatralisch jammern, weil man es ansonsten natürlich selber ersteigert hätte), g) Klunkerbehang, Schlauchbootprallheit der Lippen und Mumifizierungsgrad korrelieren direkt miteinander, h) ü70 darf noch ungestraft Ozelot getragen werden… 😁 Und: i) Rotarier heucheln kräftiger als Lions – sind aber auch geiziger.
    ▫️Heutzutage spende ich für nix mehr, wovon Menschen profitieren könnten – nur noch für den Erhalt der Natur und der Artenvielfalt… Ich würde vielleicht für Massensterilisierungsbomben spenden, wenn das jemand anböte. Außerdem habe ich eh kaum noch was zum Spenden übrig, da ich mir lieber selber ein paar gute Zigarren spendiere von meinen paar lausigen Restkröten… 😉

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