Freunde sind wie flüssiges Zyankali

Wirklich!

Freunde sind so etwas wie Scheisse am Fremdgehfick-Schuh, obwohl du noch barfuss in der Dusche stehst und dich erst aufs Date vorbereitest, während Mutti seit Stunden vor Masked Singer sägt.

Sie sind der Seismograf deiner inneren Spiritualität vor nem Massenmord.

Gehts dir gut? -> sind sie ertragbar.

Gehts dir schlecht? -> möchtest du sie grundlos schlagen.

Kopfgrippe, der Humanist:

Sie sind vorhanden, weil du Sie irgendwann in eine Ecke stelltest und sie niemand anders abholte.

Zumeist nahm ICH sie aus Mitleid mit, schenkte betreutes Wohnen bis sie mich bissen um Sie dann im eigenen Gedärm zu ertränken.

Wenn ich ehrlich bin hasse ich meine Freunde, aber Sie sollten es bloß nicht wissen, da sie dann einen Duracellaffen schieben und ungelenk um Hilfe schreien bevor Sie verblödet von der Klippe der Eitelkeiten hüpfen oder ne Betonwand knutschen.

Und du schwörst dir beim nächsten Rhodosbesuch (nein, nicht Rodeo) „nimm lieber nen gequälten Straßenstreuner in Quarantäne mit…“ und zack, ist dir doch wieder ne Chantal oder n Kevin ins Netz gegangen und einmal festgebissen, labern die dich zuweilen so besinnungslos besoffen, dass du erst wieder zu spät nüchtern blickst, dass ihre ganze Attitüde nur nach Selbstbeweihräucherung oder abgestandenen Katzenfurz schmeckt, während sie dir nicht nur den Inhalt, sondern den ganzen Kühlschrank wegfrassen.

„Freunde“, noch nicht mal Adolf Hitler hatte welche, außer imaginäre Lampen aus Judenhaut vielleicht…

„An“

klick

„Aus“

klick

„An“

klick

„Aus“

Sogar Luzifer geht sehr spärlich mit fremden Freundschaftsanfragen und Likes um und dies soll wohl schon was heißen, sind die meisten Herzen und Seelen doch weniger Schattierungen von Grau, denn Tiefschwarz wie ein Schatten nach nem Stromausfall im Unterparterre.

„Freunde“, würde ich welche wollen suchte ich bei der Caritas oder im Knast, da kannste wenigstens noch sicher sein, dass du an ehrliche arme oder skrupellose Gesellen gerätst, also genau dies was du auch sonst im Versandkatalog des Lebens findest, hier nur mit weniger verlogenem Vorspiel.

Suggestivfrage: „Bist du gekommen, Schatz?“

1. „Ja“

2. „Nein“

3. „Vielleicht“

4. „Stirb endlich!“

Gut, manchmal könnte man sie gebrauchen, also Freunde nicht Suggestionen, zum Beispiel um einen Kamin anzuheizen, als Brikettersatz oder Schuhständer. Manche machen sich auch im Ofen gut bei 250 Grad Backtemperatur oder als Wischmob oder um Hörner aufzusetzen.

Und wenn mir dann Freunden von Freunden erzählen, ist es irgendwie wie bei unseren früheren Familienfeiern. Jeder zieht über jeden her oder fickt ihn, sprichwörtlich, wörtlich oder körperlich und am Ende ist niemand glücklich außer Opa der schon längst Würmer Fressfutter ist.

Es gäbe so leid es mir aktuell tut, kein einziges valides Szenario wo ich von einer Freundschaft profitierte.

„Sie sind dümmer als ich“

„Sie sind häßlicher als ich“

„Sie sind psychisch labiler als ich“

„Sie sind schwächer als ich“

„Sie sind feiger als ich“

„Sie sind ungebildeter als ich“

und

“Sie können nicht im Ansatz so geil tanzen“

Im Grunde ist es bei mir und Ihnen wie mit einer Mutter, die ihre Brut erst jahrelang stillen muß, hegen und pflegen, bis am langen Ende doch nur das dabei rauskommt, was man schon im Geburtskanal vermutete:

„Ein Klassiker, aus Sack, aus Reis“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.