Sexismus 2021 – wie Frauen, Männer sexistisch verunsichern (die Kolumne)

Das Spiel zwischen den Geschlechtern ist von großen Missverständnissen getragen.

Frauen wollen verführt werden – Männer wollen ficken

Genau hier könnte ich eine Analyse beenden aber um dieser Tragikkomik gerecht zu werden, bleibt dies nur ein billiger Move um die Säfte in Wallung zu bringen.

Ich möchte ehrlich sein.

Die schwarze 0 %

In ca 100 Sexualkontakten aka Beziehungen zu Frauen, wie häufig glaubt ihr hat mich eine Frau verführt?

Sich proaktiv an mich, ihre Beute, herangepirscht und Sie dann zu Fall gebracht? Die Frage ist berechtigt, da Feminismus/Emanzipation ja auf Diversität setzt was eigentlich meint:

„Gleichberechtigung, Vielfalt“

Also erneut: Wie häufig in 100 Sexkontakten verführte mich seit 1983 eine Frau (Tomgirl)?

0%

In genau 0% meiner sexuellen Ausschweifungen ergriff eine Frau bei mir die Initiative und überrumpelte mich mit ihrer Hand in meiner Hose, ihrer Zunge in meinem Mund, ihrem But in meinem Gesicht (scusa, dies ist kein Diana Liebesroman aus dem Hause Bastei der Frauen 50Shadest, es darf widerlich und abstoßend sein)

Wie kann dies sein?

Wir leben doch in dieser modernen Zeit wo Frauen sich alles nehmen können was sie wollen, auch mich..?

Dieses Phänomen geht aber noch besser.

In den letzten 7 Jahren sagte ich jeder Frau die mir eindeutig offenbarte „dass Sie mich will“,

nennen wir es unbewußtes Sozialexperiment

„dass ich genant also schüchtern bin und SIE den ersten Schritt machen müsse und was geschah dann?

Ihr erinnert euch noch an die 0%, genau, nichts, gar…nichts.

Faszinierend oder? Man kann Frauen eindeutig anbieten “hier bin ich, nimm mich“ sie möchten aber, dass du, SIE nimmst.

Die traurige Wahrheit:

1000 v.C. -> Frauen wollen erobert werden

1000 n.C. -> Frauen wollen erobert werden

2021 n.C. -> Frauen wollen erobert werden

Und just hier stoßen wir auf das größte Problem der heutigen Gesellschaft die zwar nie die Schnüs hält, aber im Kern auch nix zu sagen hat, nämlich den nonverbalen 

Mißverständnissen die zwar laut nach außen hin:

„FEMINISMUS“

schreien, aber nach innen „holder Ritter, komme in güldener Rüstung auf einem Schimmel daher und raube mich und meine Jungfräulichkeit“…

Frauen…übernehmen…auf…Teufel…komm…raus…keine…Initiative

Dabei ist doch der genetische und soziale Fingerabdruck einer Frau immer in Richtung guter männlicher Gene gerichtet? Sie, will doch mehr von uns (Samen, Kinder…) als wir (Sex) von Ihr und jetzt kommt noch eine andere Komponente hinzu, nämliche eine soziale Unwucht mit Namen:

Frau -> verdient mehr als Mann

Mann -> ist nicht mehr in seiner Funktion der puren Männlichkeit abrufbar die man anhimmeln kann

dies führt statistisch nun dazu, dass Frauen sich in 80% der Fälle scheiden lassen und oder eher die Beziehung verlassen.

Machtspielchen

Wir haben also Frauen, die einerseits die Anforderung an uns Männer haben, wir mögen den Balztanz beginnen obwohl Sie zumeist diesen Balztanz bei männlicher Invalidität, beenden.

Frauen -> finden Macht und Geld erotisch

Männer -> finden Frauen erotisch

Deshalb ist Hypergamie auch vornehmlich im Verhältnis Frau zu Mann zu finden.

Hypergamie bezeichnet in der Ethnosoziologie den Aufstieg einer Person in eine höhergestellte soziale Gruppe, Schicht, Klasse oder Kaste durch die Eheschließung mit einer Person, die einer höheren Statusgruppe angehört.

Jetzt kommt in dieses beschriebene Spiel:

Chefarzt (er schläft sich nochmal jung) -> heiratet Arzthelferin (sie schläft sich reich)

und nicht

Chefärztin (alt) -> heiratet Arzthelfer (jung)

Gene, Anachronismus, Postfaktotum oder objektive Realität?

noch eine weitere Komponente, unabhängig der Versorgung der gesunden genetischen Brut, nämlich die Flucht in anachronistische Werte.

Und tatsächlich sind eher Frauen in maskulinen Berufen wie Ingenieure oder Mechatroniker in eher traditionellen gesellschaftlichen Strukturen wie Pakistan, Indien zu finden, als in eher gleichberechtigten divergenten Ländern wie Deutschland, Dänemark oder Schweden.

Frauen wenden sich in postmodernen Gesellschaften oder Zeiten hin zum Konservatismus, was man auch aktuell bei arabisch oder türkischen Gesellschaften erkennt. Die Wahlen in der Türkei zeigten eindeutig, dass man sich weit weg von der offenen Haltung Kemal Atatürks hin zu Recip Erdogans fehlender Säkularisierung (strikte Trennung von Politik/Religion) bewegt. 

Diese Strömung ist weder eine grundbegriffliche ethymologische, soziologische oder ethnologische also die Entwicklung „eines“ bestimmten Volkes. Nein, es ist ein automatisierter Gegenentwurf einer entfesselten Freizügigkeit, die diesen inneren Wunsch nach Lebenssimplifizierung hegt. Hin zu alten immer noch bestehenden Tugenden, Traditionen und Werten, weg vom “Grenzenlos“.

Die genetische Rolle der Frau in einem sozialen Konstrukt war und ist nie die verheizbare Maße, siehe Kriege (Soldaten), sondern die Veredlung des Neu-Menschen mit der Zielsetzung Kindererziehung und des sozialen Zusammhalts der Sippe.

Nicht umsonst sterben Männer zumeist vor Frauen.

Der Mann, hat aus einer eher simplen Struktur betrachtet nur seinen Samen fürs Mutter-Ei ab zu liefern und spielt im neunmonatigen Entstehungsprozess des Kindes und der post-Sozialisierung, also “nach“ Geburt „eine marginale Rolle“ oder sagen wir bis zum 3ten Lebensjahr des Nachwuchses “keine bedeutende Rolle“.

Rabenmutter <> KarrieristIn

Wie im Krieg oder in einer modernen Gesellschaft sind Männer leider benötigt…provokativ formuliert: 

„nur die Verschiebemasse der Gesellschaft und der vieler Frauen“, 

die versuchen „Karriere, soziale Strukturen und „Mutter sein““ unter einen Hut zu bringen, was seit Anbeginn zum scheitern verurteilt ist, da die sozialpädagogische Prägung des Nachwuchses ein Vollzeitjob ist und die Abgabe des Kindes in fremde ungeliebte Hände in den ersten 3 Mutter-Kind-Bindungsjahren eine fatale Fehlentwicklung im Kleinkind-Alter hervorruft; bis zum Verlust des Ur-Vertrauens.

Dieses Game aus partnerschaftlicher Anziehung und Abstoßung ist auch nicht zu Intellektualisieren. Es sind profanere genetische Muster die seit Jahrtausenden weitergegeben werden und uns steuern.

Nicht umsonst war das Buch

Männer sind vom Mars – Frauen von der Venus

ein Beziehungsbestseller.

Ich gebe ein Fall-Beispiel:

Fragt eine Frau ihren Partner, „was Sie zu einer Festivität anziehen soll“, ist der Grundgedanke einer Frau nicht, dass Sie eine neue Erkenntnis über Sich und ihren Modegeschmack erfahren möchte, im Gegenteil.

(Für Frauen ist diese Frage eine Kommunikations-Floskel, ein Game, um ihrem Partner eine scheinbare Option zu offerieren, ihn „theoretisch“ einzubinden in Entscheidungen, als ob er in diese jemals Einfluss hätte. Warum? Weil Frauen immer in sozialen Strukturen denken und handeln. Männer sind unter Männern jedoch immer im Säugetier-AlphaKevin-Konkurrenzkampf. Deshalb gehen Frauen auch zu 2 oder zu 3 aufs Klo, was Männer, uns, sichtlich irritiert, weil wir die Toilette als Versammlungs-Ort meiden und diesen Bereich nur der Verdauungswiderkehr widmen Profan: Mit anderen Kerlen auf dem Klo ist uns unangenehm.)

Fragt ein Mann seine Partnerin jedoch „was er anziehen soll“, sagt er aus: dass er sie fragt „was er anziehen soll“, weil er keine gefestigten Kleidungsparameter oder guten Kleidungsstil besitzt.

Was passiert dann:

Die Frau zieht nicht jenes an was ihrem Partner gefiel – er ist pikiert und fragt genervt: „warum Sie ihn überhaupt gefragt hätte, wenn Sie eh macht was Sie will?“

Missverständnisse & Balzrituale

Frauen kommunizieren zumeist Inhalte über eine Metaebene und erwarten von Männern diesen „Übersetzer“ zu verstehen. Hell zu sehen. Männer kommunizieren zumeist präzise was sie wollen. 

Tump, trottelig, rüde, aber eindeutig

Männer sagen wenn Sie Sex wollen, dass sie Sex wollen. 

Frauen können aus dieser erotischen Komponente ein episches Theaterstück verbal/nonverbalen Inhalts produzieren.

Das spannendste jedoch ist, dass dieses Verhalten bei menschlichen Männchen „innerhalb“ einer Beziehung wie auch bei tierischen Männchen, „innerhalb“ einer Beziehung keine Rolle spielt.

Auf der Pirsch jedoch, ist im Tierreich sowohl wie im Menschenreich das Männchen dieses mit dem bunteren Gefieder, den hüftschwingenderen Lenden, den imposanteren Gesangseinlagen.

Wir spielen den Clown – Frauen schauen zu

Das Männchen hat schließlich mit allen Tricks & Kniffen um seine Holde zu kämpfen, zu balzen, ihr den Hof zu machen. Das Weibchen selektiert dann das stärkere Alpha Männchen aus, welches kurz zur Intimität eingeladen wird.

Sexismus der Frau

Genau dies ist auch der Grund, warum Frauen zwar Machos oder Chauvis zum kotzen finden, mit ihnen aber im Bett landen. 

und genau dies ist auch der Grund warum Frauen zwar feminine verständnisvolle Männer die wie sie im GleichKlang schwingen, mögen, Sie diese jedoch nie aus der Friendzone in ihr Bett einladen.

Auf den simpelsten Nenner heruntergebrochen: 

Frauen sind im Gegensatz zu Männern enorm sexistisch, verurteilend und oberflächlich. Dank ihrer oder trotz oder aufgrund ihrer seit Jahrtausenden alten Genetik, aber zumeist nur um den Nachwuchs und den Stamm zu beschützen.

Dies ist ein im Unterbewusstsein implementiertes Ablaufprogramm. Eine ausführende .exe-Datei.

Ein NEIN ist ein JA nur ANDERSRUM

Abschließen möchte ich mit dem Wort, was uns zumeist irritiert; was die Diskrepanz zwischen Männern und Frauen am besten aufzeigt, dass „Nein“.

Ein „Nein“ ist eine Option die Männer in Beziehungen fast nie verwenden, außer sie werden zur mitArbeit aufgefordert.

Ein „Nein“ bei einer Frau ist keine einfach Option und bedeutet

„Ja, Vielleicht Nein, Gleich, Warte, Vielleicht Doch, Frag nochmal, Nein oder NEIN.“

+

Roma ˋn TICK

Halten wir fest, es gibt keine sachkonforme Logik, warum wir uns mit dem anderen Geschlecht über den Sex hinaus beschäftigen sollten. Es geht um das Verstehen, um die Bedürfnisse des Gegenübers. Männer und Frauen sind so gut füreinander von “Gott“ produziert, wie ein Korkenzieher der versucht eine Wolkendecke aufzuschrauben.

Wir haben innerpartnerschaftlich komplett unterschiedliche Bedürfnisse und unsere außerpartnerschaftlichen Interessensschwerpunkte sind Grundverschieden. Es ist also extrem faszinierend, warum wir monogame Liebesbeziehungen mit dem anderen Geschlecht eingehen, obwohl uns jeden Tag unsere Genetik ins Gesicht schreit, dass die aufkommenden Problematiken ab einem bestimmten Punkt unlösbar sind oder scheinen.

Diesen Umstand des immer wiederkehrenden Widerspruchs ist der Tatsache geschuldet, dass ab Ende des 18. Jahrhunderts die Romantik in die vorher nüchternen Ehen Einzug hielt. Jetzt ging es nicht mehr vorrangig um Erhalt oder Expansion des eigenen Gutshofs mit dem Nachbarsbauern, sondern um den erweiterten Bonus mit der Liebe.

2020-21 jedoch, zahlt man auch dank Lockdown & Corona für diesen krampfhaften Versuch einen hohen Preis, wenn Homeoffice auf Lebensrealität trifft und man seinem Gegenüber eben nicht mehr mit “Schatz es wird was später“ entkommen kann.

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